Massive Ausschreitungen angedroht: Linksextreme planen zweites G20 in Leipzig!
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- Linksextreme kündigen in Leipzig ein Protest an, der vergleichbar mit denen beim G20-Gipfel, sein wird.
- Für den 3.Juni, an dem Tag wo die Linksextremistin Lina E. verurteilt werden soll, werde man versuchen Leipzig „außer Kontrolle zu bringen.“
- Die Polizei bereitet sich auf massiven Einsatz vor.
Es ist ein eine angsterregende Ankündigung: In Leipzig bereiten sich Linksextremisten aus ganz Deutschland auf den sogenannten „Tag X“ vor, einen Tag der Vergeltung für das Urteil gegen die inzwischen bekannte Linksextremistin Lina E., die als Anführerin einer militanten Bande vor Gericht steht. Der Verfassungsschutz warnt vor schweren Unruhen im Zusammenhang mit den für den 3. Juni angekündigten Demonstrationen in Leipzig. Die Polizei mobilisiert alle verfügbaren Kräfte, um auf mögliche Ausschreitungen vorbereitet zu sein.
Bei den G20-Protesten in Hamburg 2017 kam es zu massiven Ausschreitungen, bei denen Hunderte von Menschen verletzt wurden. Ein „Tag-X-Vorbereitungskomitee“ hat auf der linksextremen Plattform Indymedia nun dazu aufgerufen, Leipzig mit dem größten schwarzen Block seit der Wiedervereinigung außer Kontrolle zu bringen. Die Kämpfe, so heißt es, seien vergleichbar mit denen beim G20-Gipfel in Hamburg. Eine heftige Drohung, die sogar innerhalb der Szene für Widerstand sorgt.
Wie die Bild zuerst berichtet, distanzierte sich die Gruppierung „Antifa Ost“, die ebenfalls für den 3. Juni mobilisiert, von dem Aufruf des „Tag X-Vorbereitungskomitees“.
Die Polizei reagiert entsprechend
Angesichts der Bedeutung dieses Strafprozesses für die gesamte linksextremistische Szene wird erwartet, dass Linksextremisten aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen werden. Sachsens Innenminister Armin Schuster betonte, dass die Polizei „sehr viele Kräfte aus Deutschland benötigen wird, um die Lage zu beherrschen“. Die Polizei bereitet sich auf einen massiven Einsatz vor, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten und weitere Gewalt zu verhindern.
Lina E. steht seit 2021 zusammen mit drei Männern aus Leipzig und Berlin vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, zwischen 2018 und 2020 mehrere Rechtsextreme zusammengeschlagen und schwer verletzt zu haben. Sie sind auch wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt, deren Kopf Lina E. sein soll. Die Generalbundesanwaltschaft fordert für die 28-Jährige acht Jahre Haft, für die anderen Angeklagten Strafen zwischen zwei Jahren und neun Monaten und drei Jahren und neun Monaten. Das Urteil wird am Mittwoch erwartet.
Die Studentin Lina E. ist inzwischen zur Symbolfigur der Szene geworden. Ihre Festnahme und der anschließende Prozess, der unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen stattfindet, haben eine Welle der Solidarität unter linken und feministischen Gruppen ausgelöst. Sie sehen in dem Verfahren eine rein politische Machtdemonstration und haben die „Free Lina“-Bewegung ins Leben gerufen, die mehrere Demonstrationen organisiert hat.
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