Medienbericht: Asylantrag von Mannheim-Attentäter Sulaiman A. wurde vor langer Zeit abgelehnt
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Wie Welt berichtet, wurde der Asylantrag des afghanischen Attentäters Sulaiman A., der am Freitag in Mannheim den Polizisten Rouven L. ermordet und mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt hat, vor langer Zeit abgelehnt.
Demnach wurde er bereits im Juli 2014 abgelehnt, allerdings nicht abgeschoben.
Später sollen ihm die Behörden dann eine befristete Aufenthaltsgenehmigung erteilt haben, da er mit einer Frau in Deutschland ein Kind bekommen hatte, das die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Behördendokumente, die das belegen, liegen der Welt vor. Sulaiman A., der im März 2013 nach Deutschland kam, war zunächst in Frankfurt am Main gemeldet und zog später in den Kreis Bergstraße, nördlich von Mannheim. In Bensheim, so schreibt Welt, machte er 2017 einen erweiterten Hauptschulabschluss. In seiner Freizeit trainierte er Taekwondo.
Abschiebungen in Zukunft auch nach Afghanistan möglich?
Laut Bild planen verschiedene Politiker nun Konsequenzen: Schwerkriminelle Ausländer wie Sulaiman A. sollen ab sofort in ihre Heimat abgeschoben werden können, auch wenn ihr Land nicht als sicheres Herkunftsland eingestuft wird.
Wie Bild berichtet, hat Hamburgs Innensenator Andy Grote einen entsprechenden Antrag in die Innenministerkonferenz (IMK) eingebracht. Sie tagt in zwei Wochen. Grote zu Bild: „Wer hier schwere Straftaten begeht, muss das Land verlassen, auch wenn er aus Afghanistan kommt.“
Bislang sind Abschiebungen nach Afghanistan oder Syrien nicht möglich.
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