Nächster Migranten-Flieger landet in Hannover: Bundesregierung siedelt Sudanesen nach Deutschland um
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Am Flughafen Hannover ist eine Maschine mit mehr als 150 Migranten gelandet. Das Flugzeug kam aus der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Dies wurde NIUS von der Pressestelle der Flughafenpolizei bestätigt.
Die Migranten stammen überwiegend aus dem Sudan. Die Bundesregierung holt sie im Rahmen eines sogenannten Umsiedlungsprogrammes nach Deutschland. Auf NIUS-Anfrage beim Innenministerium heißt es: „An Bord waren 141 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge überwiegend aus Sudan. Dabei handelt es sich vor allem um Familien (58 Prozent) und alleinerziehende Mütter mit Kindern (39 Prozent). 56 Prozent der eingereisten Personen sind weiblich, 44 Prozent männlich. 55 Prozent der eingereisten Personen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (77 Personen).“
Wer aber waren die 141 Personen? Auf nochmalige Nachfrage schreibt das Ministerium von Nancy Faeser (SPD): „80% stammen laut dem Bundesinnenministerium aus dem Sudan, 9% aus Eritrea, 4% aus Südsudan, 4% aus China und 1% aus Somalia.“

Am Donnerstag landete das Flugzeug gegen Mittag in Hannover.
Das Innenministerium bezieht sich beim Einfliegen von Migranten auf das sogenannte Resettlement-Programm, das im Paragraf 23 Absatz 4 des Aufenthaltsgesetzes genauer ausgeführt ist. Dieses erlaubt dem Innenministerium, dem Bundesamt für Migration Anweisungen zur Aufnahme sogenannter Resettlement-Flüchtlinge zu erteilen.

Verantwortlich für den Flieger ist Innenministerin Nancy Faeser (SPD).
„Das Bundesministerium des Innern kann im Rahmen der Neuansiedlung von Schutzsuchenden anordnen, dass das Bundesamt für Migration bestimmten, für eine Neuansiedlung ausgewählten Schutzsuchenden (Resettlement-Flüchtlinge) eine Aufnahmezusage erteilt“, heißt es dort.
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