Mutmaßlicher Mörder von Martje (21) gefasst!
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Die Ermittler der Flensburger Mordkommission haben sechs Tage nach dem grausamen Mord an der 21-jährigen Martje B. aus Niebüll den mutmaßlichen Täter festgenommen, berichtet die Bild.
Ein 35-jähriger Mann aus Niebüll geriet durch einen DNA-Abgleich ins Visier der Ermittler. Auf Anfrage von NIUS sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Flensburg, dass der Täter Deutscher Staatsbürger sei.
„Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte heute der Haftrichterin des Amtsgerichts Flensburg vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes in Tateinheit mit Vergewaltigung“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. „Der Beschuldigte, der in einiger Entfernung zum Opfer lebt, konnte anhand von DNA-Spuren identifiziert werden“, heißt es weiter.
Martje B. arbeitete in Niebüll als Gärtnerin und war eine leidenschaftliche Schwimmerin. Sie verschwand am vergangenen Freitagvormittag zwischen 8 und 12 Uhr, als sie nur 50 Meter von ihrem Apartment entfernt im angrenzenden Marschenpark Sport treiben wollte. Als sie nicht zu einer Verabredung mit ihrer Mutter erschien, alarmierte diese die Polizei. Freunde beschrieben Martje B. als zuverlässige junge Frau, die nie zu spät kam.
Polizeistreifen suchten vergeblich die Wohnanlage am Schreberweg und die umliegenden Gebiete ab. In der Nacht auf Samstag entdeckten Beamte schließlich einen leblosen Körper. Rettungskräfte und Feuerwehr wurden alarmiert, ein Notarzt stellte um 2:15 Uhr den Tod fest.
Die Spurenlage deutete auf einen brutalen Mord hin. Besonders schockierend: Martje B. war teilweise entkleidet, was auf ein Sexualverbrechen hinweist. Der Täter hatte versucht, die Leiche zu vergraben, was ihm jedoch misslang.
Der Verdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft, während die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen fortführt.
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