Nach homophoben Beleidigungen: Afghanen (16, 20) prügeln CSD-Teilnehmer krankenhausreif
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Bei einer Gewalt-Attacke auf vier Teilnehmer des Christopher Street Days (CSD) in Halle ist ein Mensch schwer verletzt worden. Die Teilnehmer seien nach der Veranstaltung am Samstagabend zunächst beleidigt und dann von vier Männern mit Tritten und Schlägen attackiert worden, teilte die Polizei am Sonntag in Halle mit.
Bei dem Angriff ging es nach Bild-Informationen um die sexuelle Orientierung der CSD-Teilnehmer. Erst fielen homophobe Beleidigungen, dann sollen die Männer los geprügelt haben. „Die Personen mit südländischem Erscheinungsbild attackierten in der Folge die Gruppe mit Schlägen und Tritten“, sagte eine Polizeisprecherin gegenüber Bild. „Dabei wurde ein 41-jähriger Mann so schwer verletzt, dass er danach in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Drei weitere Opfer wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.“

Am Rande des CSD in Halle spielten sich Szenen der Gewalt ab. (Symbolfoto)
Nach dem Angriff konnten die Täter zunächst flüchten. Die Polizei fahndete umgehend nach ihnen – mit Erfolg. In der Nähe des Tatorts konnten Beamte zwei der mutmaßlichen Schläger stellen. Es handelt sich dabei laut Bild um zwei Afghanen im Alter von 16 und 20 Jahren. Gegen sie seien Ermittlungen aufgenommen worden, hieß es.
Mit dem CSD hatten sich am Samstag Tausende Menschen für die Rechte von homosexuellen und „queeren“ Menschen eingesetzt. Die Polizei sprach in der Spitze von rund 2800 Teilnehmern, die Veranstalter gingen von einer deutlich höheren Zahl - 4000 Teilnehmer - aus.
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