Neue Schock-Zahlen für die Ampel: Grüne nur noch bei 13 Prozent, AfD auf Rekordhoch
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Nach dem desaströsen Abschneiden Ampel-Parteien bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen schon wieder Schock-Zahlen für die Regierung.
SPD, Grüne und FDP erreichen zurzeit zusammen gerade mal 36 Prozent! Laut Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa für Bild am Sonntag wöchentlich erhebt, erreicht die Regierung mit ihrer Politik so wenige Bürger wie noch nie seit der Bundestagswahl. Bitter. Größter Gewinner der aktuellen Umfrage: wieder mal die AfD. Sie erreicht sogar einen neuen Höchstwert.
Die Kanzlerpartei SPD erreicht wie in der Vorwoche gerade mal noch 17 Prozent (neun Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl). Die Grünen verlieren im Vergleich zur Vorwoche einen weiteren Punkt, schaffen gerade mal 13 Prozent. Die FDP bleibt bei 6 Prozent.

Grünen-Chefin Ricarda Lang mit Parteikollegin Katharina Schulze am Wahltag in Bayern
Mit ihrem einen Prozent plus kommt die AfD jetzt auf 23 Prozent – der höchste jemals von INSA gemessene Wert für die Partei.
Aiwangers Freie Wähler auch bundesweit im Aufwärtstrend
Auch die Union kann einen Punkt zulegen, schafft immerhin 28 Prozent. Die Freien Wähler sind inzwischen bei 4 Prozent – wenn sich der Aufwärtstrend (ein Prozentpunkt mehr als letzte Woche) fortsetzt, könnten sie bei einer Bundestagswahl auf den Einzug ins Parlament hoffen.

Hubert Aiwangers Freien Wähler legen im Bundestrend zu. Wenn es so weitergeht, könnten sie bei einer Bundestagswahl ins Parlament einziehen.
Die Linke dümpelt wie in der Vorwoche auf 5 Prozent.
Die Mehrheit der Bürger ist unzufrienden mit der Regierung
„Mit CDU/CSU, AfD und Freie Wähler bekommen die drei siegreichen Parteien bei den Landtagswahlen des vergangenen Wochenendes auch bundesweit mehr Zustimmung“, erklärt INSA-Geschäftsführer Hermann Binkert bei Bild. „Das Ergebnis des Sonntagstrends bestätigt den Trend der ‚kleinen Bundestagswahl‘ genannten Landtagswahlen in Bayern und Hessen. Und es bestätigt die Erfahrung, dass Parteien aus erfolgreichen Landtagswahlen auch bundesweit gestärkt hervorgehen.“
Kein Wunder: Laut INSA sind 68 Prozent unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung (zufrieden: 24 Prozent), auch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (65, SPD) sind 64 Prozent unzufrieden.
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