Neues Luxus-Heim in Berlin eröffnet: Schöner Wohnen für Flüchtlinge
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Die Nachbarn staunen. „Die sehen ja aus wie Eigentumswohnungen“, sagt einer dem NIUS-Reporter. „So schön! Da möchte ick och einziehen.“
Die neue Wohnanlage im Berliner Stadtteil Pankow ist Kiez-Gesprächsthema: 61 nagelneue Appartements auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit können die neuen Bewohner Ende des Monats einziehen: Es sind Asylbewerber und Ukrainer.
NIUS war vor Ort, schauen Sie sich hier die Reaktionen der Anwohner an:
Dieses Objekt würde jedem gefallen – schöner Wohnen für Flüchtlinge: PVC-Laminat in Holzoptik, edel anmutende Einbauküchen. Da Einbauküchen nicht mehr zum Standard gehören, zahlte das Flüchtlingsamt im Schnitt 4000 Euro extra dafür. Die sieben weißen Häuser wurden aus Poroton-Stein dreigeschossig hochgezogen und verputzt – an der Dachkante hängen kleine Kästen. Denn auch Mauersegler bekommen Asyl.
Die Appartements sind sicher auch Projekt der Begierde für viele Wohnungssuchende in Berlin. „Das verstehe ich gut“, sagt Mark Seibert, Präsident des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) zur BZ. „Aber die Menschen, die hier wohnen werden, haben eine lange Reise durch Unterkünfte unterschiedlichster Art hinter sich. Das ist hier der Weg aus dem Leistungsbezug und nicht das Feldbett in der Halle.“
Angaben zu den Kosten werden nicht gemacht. Haben die Bewohner einen Job, zahlen sie eine Gebühr.
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