Neues Riesen-Budget: Berlins Regierung genehmigt 1,3 Milliarden Euro für Flüchtlinge
Ein Beitrag von
- Berlins Abgeordnetenhaus genehmigt zusätzliche 1,3 Milliarden Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen.
- Es sollen bis zu 6.130 neue Unterkünfte an 16 Standorten entstehen.
- Die Kosten seien unvorhersehbar gewesen und könnten auch nicht aufgeschoben werden.
Das Berliner Abgeordnetenhaus hat 1,3 Milliarden Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen bewilligt. Dies soll die Stadt in die Lage versetzen, die weiter steigende Zahl an Flüchtlingen unterzubringen. CDU, SPD, Grüne und Linke unterstützten die Maßnahme. „Durch die Maßnahme soll sichergestellt werden, dass das Land Berlin seiner Aufgabe, Asylbegehrende und wohnungslose Kriegsgeflüchtete vor Obdachlosigkeit zu schützen, nachkommen kann“, sagte ein Sprecher der CDU-geführten Finanzverwaltung.

Etwa 5000 Menschen leben aktuell in der Zeltstadt am ehemaligen Flughafen Berlin Tegel
Die „unvorhergesehenen und unaufschiebbaren Verpflichtungsermächtigungen“ werden für die Errichtung und Anmietung von weiteren Flüchtlingsunterkünften genutzt.
Berlin kommt an Kapazitätsgrenze
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner warnte, dass die Stadt bald an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen könnte: „Ab Oktober werden wir große Probleme haben, weitere Menschen unterzubringen.“ Trotzdem sollen bis 2025 an 16 neuen Standorten in Berlin Wohncontainer für bis zu 6.130 Personen entstehen. Wegner betonte, dass die aktuellen Maßnahmen notwendig sind, um die hohen Ankunftszahlen bewältigen zu können.

In das Ankunftszentrum am ehemaligen Flughafen Berlin Tegel fließt jeden Monat unfassbar viel Geld.
Nur AfD stimmte gegen das Budget
Die AfD-Fraktion stimmte als einzige gegen die Finanzierung und kritisierte das Vorgehen scharf. Berlin schiebe bereits einen Schuldenberg von 60 Milliarden Euro vor sich her. Nun gebe die Regierungs-CDU weiteres Geld aus und mache Migrationspolitik gegen das eigene Land, heißt es im Mitgliedermagazin der Partei.
Lesen Sie auch: Polizei rückt mehrfach an – Massenprügelei in Berliner Erstaufnahme-Einrichtung
Mehr NIUS:
Gutachten von Prüfinstitut Dekra beweist: Windkraftanlagen in Baiereck erzeugen unzulässigen Brummton
London: Britischer Premier Keir Starmer kündigt Rücktritt an
Verpflichtung wahrscheinlich: Bundeswehr schickt 5000 Soldaten an Belarus-Grenze
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Mehr NIUS:
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Aktuelle Zahlen belegen: Sogar die Polen wandern inzwischen aus Deutschland aus
130-Kilo-Mörder flieht bei Freigang in Peine – LKA fahndet nach 42-Jährigem
Schwere Krise im Automobil-Mittelstand: Jeder zweite Zulieferer streicht Jobs
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare