Nicht-Deutsche vierfach überrepräsentiert: Diese 3 PKS-Fakten sollten Sie kennen
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Die Polizeiliche Kriminalstatistik ist eingeschlagen wie eine politische Bombe und hat heftige Debatten ausgelöst: über Gewalt in Deutschland – insbesondere verübt durch Ausländer, Kinder und Jugendliche –, aber auch über die Frage, was das über die bisherige Sicherheits- und Migrationspolitik aussagt.
NIUS nennt drei spannende Fakten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), die man kennen sollte:

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) bei der Vorstellung der PKS
Bei Zuwanderern steht es 28 zu 7
Viel wurde über die hohe Quote nicht-deutscher Tatverdächtiger, gerade bei Gewalttaten gesprochen – dabei fällt ein alarmierender Faktor unter den Tisch: Zuwanderer, also Menschen, die entweder Asyl suchen, schon einen Schutzstatus haben, geduldet werden oder sich unerlaubt in Deutschland aufhalten, weisen eine noch viel höhere Kriminalitäts- und Gewaltrate auf.
Um es bildlich in Zahlen auszudrücken: Jeder 28. Einwohner Deutschlands ist Zuwanderer, aber jeder 7. Tatverdächtige bei Gewaltstraftaten ist Zuwanderer. Um den Faktor 3,8 sind Zuwanderer also bei Gewaltstraftaten überrepräsentiert. Bei Raub steigt dieser Faktor auf 4,9, bei Mord auf 5,4.
Das bedeutet, dass auch die große Mehrzahl der Zuwanderer keine Straftaten begeht, in der Gruppe aber Gewalttäter viermal häufiger vorkommen, Räuber und Mörder fünfmal häufiger vorkommen als in der Gruppe der Deutschen.
Rund 800.000 Einbürgerungen seit 2018
Linke und grüne Politiker werfen der PKS regelmäßig Verzerrungseffekte vor, etwa weil die Polizei Straftaten ausländischer Tatverdächtiger strenger verfolge – tatsächlich gibt es einen großen Verzerrungseffekt, der den Faktor „Migrationshintergrund“ in Bezug auf Kriminalität jedoch eher verschleiert als verstärkt. Etwa 800.000 Menschen wurden seit 2018 eingebürgert. Die meisten aus Syrien und der Türkei.
BKA-Präsident Holger Münch erklärte auf Nachfrage bei der Vorstellung der PKS, dass das Thema Migrationshintergrund in den Daten nicht abgebildet sei, jedoch aus der Forschung bekannt sei, dass Migrationshintergrund mit einer höheren Kriminalitätsrate in Verbindung stehe. Nicht, weil eine gewisse Herkunft mehr Gewaltbereitschaft oder dergleichen bedinge, sondern weil Migrationshintergrund oft mit „kriminogenen Fakten“ einhergehe, so Münch: etwa schlechte Bildung, materielle Not und damit einhergehend Perspektivlosigkeit.

BKA-Präsident Holger Münch
„Wir können es nicht aus der PKS ablesen, wir wissen es aber aus der Forschung: Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die kriminogenen Faktoren – Bildung, Schulabschlüsse, Zugang zur Leistungsgesellschaft – bei vielen Migrationsgruppen auch höher sind, bis hin zu Gewalterfahrungen. Das heißt über mehrere Generationen haben Sie dann auch ein erhöhtes Straftataufkommen, wenn sich das nicht rauswächst.“
Mehr Ausländer = weniger Kriminalität?
Die Zeit berichtet in einer Daten-Analyse davon, dass die Quote der Straftaten unter Ausländern durch das Wachstum dieser Bevölkerungsgruppe aufgefangen und sogar überkompensiert wurde. Die Quote ausländischer Gewaltstraftäter im Vergleich zu 2019 sogar minimal (-0,8 Prozent) zurückgegangen sei: von 5,6 Gewaltstraftätern von 1000 Menschen ohne deutschen Pass auf 5,5.
Eine statistische Erkenntnis, die auch das BKA in seinem Handout zur PKS würdigt. Dort heißt es wörtlich: „Nicht berücksichtigt wird dabei die Veränderung der Anzahl Nichtdeutscher in der Bevölkerung insgesamt, insbesondere durch die in den Jahren 2022 und 2023 sehr hohe Zuwanderung aus dem Ausland. Werden die Tatverdächtigen-Zahlen für nicht-deutsche Personen ins Verhältnis zur Bevölkerung mit nicht-deutscher Staatsbürgerschaft gesetzt, fällt der Anstieg bei den nicht-deutschen Tatverdächtigen sogar geringer aus als bei deutschen Tatverdächtigen.“
Die Berechnung ist korrekt, bedeutet jedoch: Die Kriminalitäts-Quote Nicht-Deutscher ist auf dem alarmierend und unverhältnismäßig hohen Niveau von 2019 verharrt – gelungene Integration, strengere Strafverfolgung und andere politische Maßnahmen haben augenscheinlich nicht gefruchtet, sondern den schlechten Status quo nur konserviert.
Mehr noch: Die mehr als rund 800.000 Einbürgerungen sind erwähnt worden. Hinzu kommt, dass die größte Gruppe der Zuwanderer in den vergangenen Jahren Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine waren. Eine Gruppe, die zu 70 Prozent aus Frauen – die meisten mit ihren Kindern – besteht und in der Kriminalstatistik eher unter- als überrepräsentiert ist. Auf andere nicht-deutsche Bevölkerungsgruppen wirft das mit Blick auf die Kriminalitäts-Quoten jedoch kein gutes Licht.
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