NIUS Live am Dienstag: Hitlergruß „nicht politisch“, weil Schule im Brennpunkt liegt
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NIUS Live, der inzwischen populärste Nachrichtenbroadcast bei Spotify, startete am heutigen Dienstagmorgen mit folgenden Themen:
- Am Wochenende wurde ein 20-Jähriger von einer zehnköpfigen Männergruppe zu Tode geprügelt.
- Von Firmenpleiten und „unpolitischen“ Hitlergrüßen
- Berliner Abiturienten zeigten als Comic-Helden verkleidet auf einem Foto den Hitlergruß.
Grausamer Mord in Bad Oeynhausen
Tatort: der – einst – idyllische Kurpark von Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen), an den sich Peter Hahne nur zu gut erinnert: „Da gingen die Omas spazieren, da konnte man auch nachts durchgehen“, sagte der Bestsellerautor, der im benachbarten Minden aufwuchs. Sein Abitur machte er am dortigen Gymnasium – von dessen Abiball der junge Philippos an diesem schicksalsträchtigen Abend kam.

Am Dienstag im NIUS LIVE Studio: ZDF-Legende Peter Hahne, NIUS-Reporter Julian Reichelt und NIUS-Moderator Christian Opitz
Das Mittelalter lässt grüßen
Dass die Täter als „südländisch“ aussehend beschrieben wurden, wunderte NIUS-Reporter Julian Reichelt nicht wirklich: „Es ist die klassische Täterbeschreibung, die wir inzwischen nach jeder schlimmen Tat im Land hören“, sagte er. Reichelt versuchte die abscheuliche Brutalität der Gewalttat einzuordnen: „Das Totschlagen eines Menschen. Diese Worte kennen wir aus dem Alten Testament. Diese Worte kennen wir aus dem Mittelalter.“ Hahne wiederum entgegnete darauf zugespitzt: „Als nächste Stufe könnte jetzt nur noch die Steinigung kommen.“
Die Reaktion der öffentlich-rechtlichen Medien? Ein Beitrag zu antimuslimischer Gewalt. Reichelt widersprach vehement dem inzwischen üblichen Narrativ der steuerfinanzierten Sender – die solche Fälle gern als „nur von lokaler Relevanz“ ablegen, um sie dann zu vergessen. „Das sind Fälle von geradezu historischer Relevanz, weil sie zeigen, wie sich unser Land verändert.“

Peter Hahne bei NIUS Live
Scholz sorgt für Schnappatmung bei Genossen und Grünen
Tief betroffen von dem Vorfall in Bad Oeynhausen, ging es zum nächsten Thema: Kanzler Olaf Scholz (SPD) steht nach seinem berüchtigten Sommerinterview nämlich auf der Abschussliste der Grünen. Und: auf der, der eigenen Parteigenossen.
Was war geschehen? Scholz hatte – um es mit Peter Hahnes Worten zu sagen – einen seiner seltenen, „lichten Augenblicke“, als er freimütig meinte, seine Regierung könne halt nur das Geld ausgeben, das vorhanden sei.
Dass dies eine Schnappatmung bei den ausgabefreudigen Genossen und Grünen auslöste: war abzusehen. Reichelt betonte: „Die Linken können nicht mit Geld umgehen und wollen mehr ausgeben, als da ist.“

Das Team bei NIUS Live am Dienstag: Julian Reichelt, Christian Opitz und Peter Hahne
Plötzlich krempelt Reichelt im NIUS-Studio seine Hosentaschen um, zeigt sein gesammeltes Kleingeld – ganze 3,40 Euro. 3,40 Euro für eine Kugel Eis mit Schokostreuseln auszugeben (Eis kostet inzwischen jeden Bürger so viel, wie die Klimawende), das sei „Sparen“. Sparen wäre, nur 1,40 Euro für die Schokostreusel auszugeben und den Rest wieder in die Tasche zu stecken, erklärt er.
Ein sogar noch plastischeres Beispiel zum Stichwort Steuerverschwendung erfolgt nochmals, als Moderator Christian Opitz die jährlichen Steuereinnahmen der Bundesregierung als einen Stapel von 500-Euro-Scheinen veranschaulichte, der inzwischen die Höhe von 590 Eiffeltürme habe, die Hahne gern einem anderen Verwendungszweck zuführen würde: „Ich würde mit diesen Geldbergen eine neue Grenze um Deutschland ziehen. Dann hätten wir das Migrationsproblem nämlich auch gelöst.“ Dann wird er wieder ernst: „Die Schuldenbremse ist dafür da, das Volk vor diesen Wahnsinn der Ausgaben zu schützen. Und wenn wir das aufgeben, dann ist eigentlich alles verloren.“
Auch die vorgeschobenen Gründe für die Lockerung der Schuldenbremse wurden diskutiert und sorgten aufgrund ihrer ausufernden Logik für ein wenig Heiterkeit, handelt es sich doch inzwischen um innere Sicherheit, der Krieg in der Ukraine oder - hier fehlt ein Trommelwirbel - den Regen in Rheinland-Pfalz.
„Die sagen jetzt: ‚Es hat geregnet! Wir müssen Schulden machen!‘“ brachte es Reichelt auf den Punkt – und fügte süffisant hinzu: „Für die Regierung regnet’s Geld.“
Von Firmenpleiten und „unpolitischen“ Hitlergrüßen
Weitere Themen waren die Firmenpleiten in Deutschland. Sie werden zum großen Teil auch die Baubranche betreffen. Deshalb riet Reichelt zu einem einfachen Lithmustest für die Gesundheit einer jeden Wirtschaft riet: „Wenn du wissen willst, wie es diesem Land geht, geh‘ auf den nächsten Hügel und zähl‘ die Kräne.“ Es ist davon auszugehen, dass er damit nicht das Federvieh meinte ...

Aktuell sind Baukräne am Berliner Alexanderplatz zu sehen.
Auch Hahne sparte nicht mit praktischem Rat zum Thema Wohnungsnot! „Es gibt nur noch eine Möglichkeit. Das Land verlassen, den Pass wegschmeißen, zurückkommen und Asyl, Asyl schreien. Dann kommen Sie im Hotel unter.“
Beendet wurde die Sendung mit einem handfesten Skandal, der aber möglicherweise von der Politik auf niedriger Flamme gekocht werden wird: Berliner Abiturienten zeigten als Comic-Helden verkleidet auf einem Foto den Hitlergruß. Das ist eine abscheuliche Geste und zu verurteilen, aber das Urteil wird wohl milde ausfallen: Es waren nämlich keine Sylter Kartoffeln mit Sektglas in der Hand, sondern die Schüler einer Brennpunktschule mit einem zu erwartenden hohen Migrationshintergrund. Also das falsche Feindbild. Deshalb wird der Fall behördlich auch als „unpolitisch“ geführt.
NIUS Live, der Nummer Eins auf Spotify und www.nius.de werden da sicherlich weiter recherchieren und berichten.
Hier geht's direkt zur Aufzeichnung der Sendung:
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