NIUS Live am Donnerstag: Baerbocks Schleuser-Ministerium, Faesers Reisepass-Bescherung
Ein Beitrag von
- Jeden Morgen diskutieren unsere Reporter bei NIUS Live die Themen, über die Deutschland spricht.
- So sprachen die NIUS-Reporter Julius Böhm und Zara Riffler über Faesers Opfer-Hierarchisierung im Fall Philippos.
- Außerdem diskutierte die Runde ein spannendes Beispiel der Strombörse, welches die deutsche Abhängigkeit vom Ausland attestiert.
- Und: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitarbeiter in Baerbocks Außenministerium.
NIUS Live, der inzwischen populärste Nachrichten-Podcast bei Spotify, begann am heutigen Donnerstagmorgen mit neuen Erkenntnissen im Mordfall Philippos, die aber wenig überraschten: der inzwischen festgenommene, mutmaßlich Täter soll 18 Jahre alt und Syrer sein.
Ein Mordopfer zweiter Klasse?
Was Moderator Alexander Purrucker und die NIUS-Reporter Zara Riffler und Julius Böhm wirklich erschreckte, war die absolute Kaltschnäuzigkeit, die Innenministerin Faeser auf Rifflers Frage nach einem Kommentar zu der schrecklichen Tat an den Tag legte: statt Mitgefühl zu zeigen oder sich zu äußern, verwies sie kühl und in Schriftform an die zuständigen Behörden in NRW.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) will sich nicht zum Prügel-Mord an Philippos (†20) äußern.
„Das ist wirklich ein Skandal. Kann man nicht einfach mal Mensch sein oder menschlich sein“, fragte Riffler noch sichtlich aufgewühlt von dem kurz vorher eingespielten NIUS-Interview mit dem Vater des Opfers.
„In dem Fall haben wir halt eine Perversion der Opfer-Hierarchisierung“, fügte ein nicht weniger emotionaler Julius Böhm hinzu. „Nancy Faeser geht es nie darum, welcher Schaden dem Opfer entstanden ist. Ihr geht es nur darum: Welchen Nutzen kann ich aus dem Schaden des Opfers ziehen?“
Riffler formulierte es daraufhin noch schärfer: „Es zeigt wirklich ihr wahres Gesicht, dass ein Philippos, der sein ganzes Leben noch vor sich hatte… der ist offensichtlich als Menschenleben nichts wert für Faeser, weil es der falsche Täter ist. Stattdessen ist er eher Ballast, weil er nicht in die Realität passt, die sie propagieren will.“
„Wir haben eine Außenministerin, die illegalen Migranten mit gefälschten Pässen noch die Tür öffnet. Dann haben wir eine Innenministerin, die den deutschen Pass verschenkt und zugleich ein Chancenaufenthaltsgesetz macht, das heißt Menschen mit einer Duldung, die eigentlich illegal hier sind, dann plötzlich legal hier sind, weil sie einen Job haben könnten. Wir sind permanent in dem Modus, dass immer mehr Menschen hierherkommen, die gar nicht hier sein dürfen.“
So viel zum Thema Wind und Sonne stellen keine Rechnung
Weiter ging es mit der bitteren Realität am hiesigen Strommarkt, die am gestrigen Tag auf besonders radikale Art und Weise verdeutlicht wurde: durch einen deutschen Strompreis, der mal schnell auf das 165-fache des französischen kletterte.

In Deutschland war Strom am Day-ahead-Markt mit riesigem Abstand am teuersten.
Böhm erklärte anschaulich und verständlich, was da passiert war: „Die größte europäische Strombörse epexspot hat ihr IT-System umgestellt und dabei hat irgendwas nicht funktioniert, weswegen der Überlandstromhandel – also wieviel gibt Deutschland anderen Ländern, wieviel kauft Deutschland bei anderen Ländern ein – ausgefallen ist. Man musste notgedrungen jedes Land für sich einzeln bewerten und bepreisen. Da kam dann heraus: die Franzosen hatten für eine Megawattstunde €2,96 – sehr günstig. Wir in Deutschland hatten €492,04 – relativ teuer.“
Eine kleine Entwarnung konnte er allerdings geben, da dies nicht unbedingt die wahren Strompreise zeige, aber einen Hinweis darauf gäbe, wie sehr Deutschland von ausländischen Importen abhängig ist. „Klar ist: Wir können uns in Deutschland von der Strommenge jederzeit selbst versorgen, aber eben nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen.“
„Banal formuliert: hier läuft etwas schief“, kommentierte Moderator Purrucker dies trocken, was auch eine gute Überleitung zum nächsten Thema war: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen zahlreiche Mitarbeiter der Außenministerin Annalena Baerbock.

Dienstliche Anweisung: Visa trotz gefälschter Papiere
Die Vorwürfe haben es in sich, wie Recherchen des Magazins Focus ergaben: tausende Personen mit minderwertigen Papieren sollen in den letzten fünf Jahren nach Deutschland eingereist sein – und dies quasi legal, da Mitarbeiter des Außenministeriums Botschaften und Konsulate dienstlich angewiesen haben sollen, trotz der mangelnden Informationen Visa zu erteilen.
„Das zeigt einmal mehr: die Grünen lieben illegale Migration. Die Grünen lieben Menschen mit gefälschten Pässen, die hier Asyl beantragen“ brachte es Zara Riffler auf den Punkt und wies darauf hin, dass dies nicht der erste Fall sei, in dem sich das Außenministerium in das rechtsstaatliche Prozedere der Visavergabe einmischte.
„Da hat die Visastelle auch geschrieben: ‚An der Identität des Antragstellers bestehen eigentlich keine Zweifel, falscher Pass hin oder her“, beschrieb Riffler den damaligen Fall und legte noch einen drauf, da der Mann, um den es damals ging, postwendend und erfolgreich auf Familienzusammenführung klagte.
„Es ist ein bemerkenswerter Fall“, fügte Böhm hinzu, „weil die tausenden Menschen vor allem aus Syrien, Afghanistan, der Türkei und afrikanischen Ländern kamen. Die sind natürlich nach Deutschland gekommen, um dann hier Asyl beantragen zu können und dann auch noch im Zweifel die Familie ins Land zu holen. Da werden aus mehreren Tausend dann mal Zwanzigtausend.“
„Wir erleben hier den Tag der offenen Tür beim U-Boot“, summierte Purrucker diesen handfesten Skandal, über den NIUS Live, die Nummer Eins bei Spotify, mit Sicherheit auch in weiteren Sendungen noch berichten wird.
Mehr NIUS:
Gutachten von Prüfinstitut Dekra beweist: Windkraftanlagen in Baiereck erzeugen unzulässigen Brummton
London: Britischer Premier Keir Starmer kündigt Rücktritt an
Verpflichtung wahrscheinlich: Bundeswehr schickt 5000 Soldaten an Belarus-Grenze
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Mehr NIUS:
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Aktuelle Zahlen belegen: Sogar die Polen wandern inzwischen aus Deutschland aus
130-Kilo-Mörder flieht bei Freigang in Peine – LKA fahndet nach 42-Jährigem
Schwere Krise im Automobil-Mittelstand: Jeder zweite Zulieferer streicht Jobs
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare