Nur zwei Ortskräfte an Bord: Erneut Afghanen-Flieger in Berlin gelandet
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- Am Mittwochmorgen ist eine Boeing des Typs 737 aus Islamabad am Berliner Flughafen gelandet.
- An Bord der vom Auswärtigen Amt gecharterten Maschine: 157 Afghanen, davon laut Informationen der Bild-Zeitung zwei Ortskräfte.
- Das Flugzeug hat einen langen Weg mit Zwischenstopps in Dubai und auf Zypern hinter sich – bezahlt vom Steuerzahler.
Um 10:02:04 Uhr setzte die Maschine der Fluggesellschaft „Smartwings“ auf der Nordlandebahn des Berliner Flughafens auf. Bereits seit Dienstagabend war die Boeing 737 mit etwa 200 Plätzen unterwegs. Die Maschine startete in Islamabad, Pakistan und legte auf dem Weg nach Deutschland noch Zwischenstopps in Dubai und Larnaca (Zypern) ein.
NIUS war vor Ort und hat die Ankunft der Afghanen im Video festgehalten:
Deutlich erkennbar: Das Flugzeug parkt auf einer Außenposition. Die Ankömmlinge steigen in Busse und werden dann mit Polizeigeleit in einen separaten Bereich gefahren. Die übliche Terminal-Abfertigung ist also von der Afghanen-Ankunft nicht betroffen.

Die Maschine landete am Mittwochmorgen am Flughafen BER. NIUS ist vor Ort.
Dieses Mal sollen laut verschiedener Medienberichte 157 Afghanen an Bord des Flugzeugs sein, die nun in Deutschland Schutz suchen. Nur zwei Personen sind nachweislich Ortskräfte. Alle anderen Passagiere haben gemäß Baerbock-Ministerium einen anderen Schutzanspruch. Doch schon vor der Landung meldete die Bild-Zeitung Zweifel an der Identität der Passagiere an. Ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte der Zeitung: „Die Auswahl der Personen ist völlig undurchsichtig, die Identität in vielen Fällen zweifelhaft oder sogar vollständig ungeklärt.“
Unglaublich: An Bord der heutigen soll sich unter anderem ein „Ehepaar“ befinden, das bei der Bewerbung für das Aufnahmeprogramm eine gefälschte Eheurkunde vorgelegt hatte.
Bereits vor wenigen Tagen landete ein Afghanen-Flieger
Am 25. Februar war bereits eine Chartermaschine der Fluggesellschaft „Smartwings“ mit 155 Afghanen an Bord in Berlin gelandet (NIUS berichtete). Die Maschine startete ihre Reise ebenfalls in Islamabad. Bereits bei diesem Flug stellte sich heraus: An Bord waren nur fünf ehemalige Ortskräfte, die in ihrer Heimat tatsächlich unter Lebensgefahr standen.
Gegen drei Passagiere stellte die Bundespolizei laut Bild-Recherchen nach der Landung am BER direkt Strafanzeige. Sie sollen mit sogenannten „Proxy-Pässen“ eingereist sein, die in Deutschland nicht anerkannt sind. Es handelt sich dabei um Papiere, die von den Taliban willkürlich vergeben werden und nicht offiziell beantragt werden müssen.
Kosten des Aufnahmeprogramms: Hunderte Millionen
Insgesamt hat Deutschland nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im August 2021 mehr als 48.000 Afghanen eine Aufnahme zugesagt und knapp 36.000 Personen (inklusive des heutigen Flugs), die von der Bundesregierung als „besonders gefährdet“ eingestuft wurden, aufgenommen. Die Kosten belaufen sich laut Welt inzwischen auf mehrere Hundert Millionen Euro. Damit sei die Summe deutlich höher als der zuletzt genannte zweistellige Millionenwert. Bedeutet auch: Weitere 12.000 Afghanen haben noch das Recht auf Einreise.
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Philippe Fischer
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