Parken in Paris: SUVs sollen 18 Euro pro Stunde zahlen
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Große Autos werden in Zukunft in Paris große Parkgebühren auslösen – Paris hat für die Erhöhung der Parkgebühren für SUVs und andere große Autos auf bis zu 18 Euro pro Stunde gestimmt und unterstützt damit die rigide Verkehrspolitik der sozialistischen Bürgermeisterin Anne Hidalgo, die Autos am liebsten ganz aus der Stadt verbannen würde.
Die Frage des Referendums lautete: „Sind Sie für spezielle Parktarife für schwere, platzraubende und verschmutzende Autos?“ Mit einer 54-Prozent-Mehrheit stimmen die Pariser am Sonntag für den radikalen Anstieg der Parkgebühren.

Große Autos werden in Paris bald viel fürs Parken zahlen müssen.
Heißt konkret: Auto-Fahrer, die weder Anwohner sind noch aus beruflichen Gründen parken (z.B. Handwerker), zahlen drauf, wenn ihr Fahrzeug mehr als 1,6 Tonnen wiegt. Bei E-Autos sollen die neuen Gebühren erst ab 2 Tonnen greifen. Im nobleren ersten bis elften Arrondissement von Paris steigen die Gebühren so auf 18 Euro pro Stunde und werden noch teurer, je länger geparkt wird. Nach sechs Stunden Parken können bis zu 225 Euro fällig werden.
Bemerkenswert: Obwohl rund 1,3 Millionen Pariser aufgerufen waren, haben nur etwa sechs Prozent abgestimmt. Und die dann mehrheitlich für die radikale Erhöhung der Gebühren.
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