Passanten in Lebensgefahr: Polizisten verhindern Katastrophe mit Frontal-Crash
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Was für ein dramatisches Ende einer Verfolgungsjagd: Nur durch das beherzte und riskante Manöver einer Polizeieinheit wurde eine Katastrophe verhindert. Ein flüchtendes Fahrzeug wäre fast in eine Gruppe von Fußgängern gerast. Die Beamten im Polizeiauto wurden zu Helden – und waren am Ende die einzigen Verletzten des Abends.
Eine insgesamt 24 Kilometer weite Hetzjagd hatte ihren Anfang am Montagabend um 19:34 Uhr auf einem Rastplatz an der A8 im Saarland genommen. Die Polizei wollte einen Citroën C4 mit französischem Kennzeichen überprüfen, doch der 30-jährige Fahrer trat das Gaspedal durch.
Der Fahrer verlor immer wieder die Kontrolle über sein Auto
Mit hohem Tempo und ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer flüchtete er zunächst weiter über die Autobahn. Laut Polizeiangaben kam es dabei zu mehreren gefährlichen Situationen, in denen der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Mehrere Passanten standen auf dem Gehweg, als der Fluchtfahrer das Steuer herumriss.
Auf der A 620 beschädigte der Flüchtige seinen Wagen, als er durch einen Baustellenbereich fuhr und mehrere Warnbaken überrollte. Dennoch setzte er seine Flucht fort und raste über zwei Bundesstraßen nach Saarlouis, wobei er von zahlreichen Polizeieinheiten verfolgt wurde.
In Saarlouis dann der gefährliche Höhepunkt des Fluchtaktion: Der Fahrer fuhr in falscher Richtung in eine Einbahnstraße, brachte mehrere Autofahrer, die gerade noch ausweichen konnten, in Gefahr. Als der Mann mit seinem Citroën auf eine Polizeistreife traf, riss er, um auszuweichen, das Steuer in Richtung Gehweg – wo sich viele Passanten befanden!
Die Polizisten reagierten sensationell schnell – und entschieden, den Fluchtwagen frontal zu rammen.
Die Beamten handelten schnell und richtig
Beherzt, riskant, aber richtig! Keiner der Passanten wurde verletzt, die wilde Fahrt des flüchtenden Citroën-Fahrer war gestoppt.

Die Polizisten stellten ein Paket mit Drogen sicher.
Die Aktion blieb aber nicht ohne Opfer: Bei dem Zusammenstoß wurden beide Polizisten verletzt, einer davon so schwer, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Der Fluchtfahrer und sein Beifahrer wurden festgenommen, wobei der Beifahrer später freigelassen wurde. Der 30-jährige Hauptverdächtige wird sich nun wohl vor Gericht verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft will noch am heutigen Dienstag über einen Haftantrag entscheiden. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Ermittler im Ersatzreifen ein verdächtiges Paket, das laut Polizei Drogen enthielt.
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