Plagiatsvorwürfe gegen Ukraine-„Experten“ Carlo Masala
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Der Politikwissenschaftler Carlo Masala, bekannt als sicherheitspolitischer Kommentator und häufig geladener Gesprächspartner in Talkshows, sieht sich neuen Plagiatsvorwürfen ausgesetzt. Der Professor für Internationale Politik an der Bundeswehr-Universität München soll in seiner Dissertation aus dem Jahr 1996 Textpassagen übernommen haben, ohne dies hinreichend kenntlich zu machen.
Ausgelöst wurde die Debatte durch einen X-Beitrag des renommierten Kommunikationswissenschaftlers und „Plagiatsjägers“ Stefan Weber. In seinem Post schreibt Weber: „CARLO MASALA, EIN WEITERER #PLAGIATOR!“ Er stelle sich die Frage, wie es möglich sei, dass einer der „renommiertesten“ deutschen Politikexperten „auf diese peinliche und stümperhafte Weise plagiierte“. Weiter heißt es bei Weber, es sei „unfassbar, was in der wissenschaftlichen Textproduktion seit Jahrzehnten schief läuft. Wir werden von falschen Experten verarscht. Das muss ein Ende haben.“

Als Beleg führt Weber mehrere Passagen aus Masalas Dissertation an, die starke Ähnlichkeiten zu einer früheren Arbeit des Historikers Eckart Conze aufweisen sollen. In seinem Posting dokumentiert Weber nahezu wortgleiche Stellen, die nach seiner Darstellung zeigen sollen, dass Masala sowohl Formulierungen als auch Struktur ohne ausreichende wissenschaftliche Kennzeichnung übernommen habe.

(Quelle: https://x.com/SprachPhilo)

Der Plagiatsjäger entdeckte außerdem überraschend große Parallelen zum deutschen Historiker Eckart Conze
Eine Anfrage der Bild-Zeitung an Masala blieb unbeantwortet.
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