Milliardenschweres Projekt F126 plötzlich verzögert: Neue Fregatten kommen frühestens 2030
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Eigentlich sollten alte Fregatten wie die „Schleswig-Holstein“ oder die „Brandenburg“ zeitnah ausgemustert werden. Doch nun werden die 30 Jahre alten Schiffe weiterfahren und müssen gegebenenfalls modernisiert werden, denn die Nachfolge-Generation F126 verzögert sich.
Das Projekt F126, welches ein Budget von etwa neun Milliarden Euro hat, wird sich um einige Jahre verzögern, berichten die Kieler Nachrichten unter Berufung auf Insider. In einer Pressemitteilung gab sich der Hersteller noch vor etwa einem Jahr optimistisch:
„Die Ablieferung des ersten Schiffes soll im Jahr 2028 erfolgen. Das hochkomplexe Projekt erhält und stärkt die Schlüsseltechnologie ‚Marine-Überwasserschiffbau‘ in Deutschland, erweitert diese um zusätzliches Know-how aus den Niederlanden und sichert tausende Arbeitsplätze auf den beteiligten Werften sowie bei zahlreichen Zulieferunternehmen und Partnern in ganz Deutschland.“
Die Quellen der Lokalzeitung gehen mittlerweile von einem Termin frühestens 2030 aus.
Ursache für Verzögerung bleibt unklar
Zu den Verzögerungen in der Auslieferung gibt es noch keine offizielle Information. Angeblich soll es in der Zusammenarbeit zwischen der niederländischen Damen-Werft und den beteiligten deutschen Werften stocken, berichtet die Kieler Nachrichten. In Deutschland sind am Bau die „German Naval Yards“-Werft in Kiel und die Peene-Werft in Wolgast beteiligt.
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