Razzia am frühen Morgen: Bundesweiter Schlag gegen Islamisten
Ein Beitrag von
Gleich morgens um 6 Uhr stand die Polizei vor der Tür! Am Donnerstag startete in mehreren Bundesländern eine Razzia gegen Islamisten.
In den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und in Berlin waren Beamte im Einsatz. Allein in Berlin wurden diverse Objekte durchsucht, unter anderem in Neukölln, Kreuzberg und Adlershof. In Bochum und Münster (NRW) werden demnach zwei Privatwohnungen durchsucht.
350 Beamte im Einsatz – doch die Razzia kommt zu spät
Vor drei Wochen hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) ein Betätigungsverbot für die islamistische Terror-Organisation Hamas und das Islamisten-Netzwerk Samidoun verhängt. Beide Organisationen wollen den Staat Israel auslöschen und strotzen vor Judenhass. Nun folgt endlich – viel zu spät – eine konzertierte Aktion in vier Bundesländern gegen die Judenhasser.

Radikale Islamisten Anfang November in Berlin
Das Bundesinnenministerium bestätigte die Aktion am Morgen. Die Maßnahmen seien zur Durchsetzung der Verbote und zur weiteren Aufklärung der verbotenen Strukturen dieser Gruppierungen von den zuständigen Verwaltungsgerichten angeordnet worden, hieß es.

Bundesinnenminsterin Nancy Faeser (SPD) am Mittwoch in Berlin
Insgesamt seien 15 Objekte durchsucht worden. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurden allein in Berlin an elf Orten Durchsuchungen durchgeführt, um Beweismittel und Vermögenswerte sicherzustellen.
„Wir setzen unser konsequentes Vorgehen gegen radikale Islamisten fort“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). „Mit den Verboten von Hamas und Samidoun in Deutschland haben wir das klare Signal gesetzt, dass wir keinerlei Verherrlichung oder Unterstützung des barbarischen Terrors der Hamas gegen Israel dulden.“
Ermittler erwarten keinen durchschlagenden Erfolg
Niederschmetternd: Ein Ermittler sagte gegenüber Bild, dass man nicht mit „zielführenden Erkenntnissen“ rechne. Profis hätten erst die Razzien durchführen lassen und dann das Verbot verkündet, so der Beamte.
So hätten die Extremisten genügend Zeit gehabt, belastendes Material verschwinden zu lassen. Die Gefahr für die eingesetzten Kollegen im Kampf gegen den Terror sei dennoch hoch – und das Überraschungsmoment sei dahin.
An dem Geheim-Einsatz sind neben dem Staatsschutzes auch Bereitschaftspolizisten und Elite-Polizisten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) beteiligt, berichtet Bild. - Insgesamt seien 350 Beamte im Einsatz.
Mehr NIUS:
Gutachten von Prüfinstitut Dekra beweist: Windkraftanlagen in Baiereck erzeugen unzulässigen Brummton
London: Britischer Premier Keir Starmer kündigt Rücktritt an
Verpflichtung wahrscheinlich: Bundeswehr schickt 5000 Soldaten an Belarus-Grenze
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Mehr NIUS:
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Aktuelle Zahlen belegen: Sogar die Polen wandern inzwischen aus Deutschland aus
130-Kilo-Mörder flieht bei Freigang in Peine – LKA fahndet nach 42-Jährigem
Schwere Krise im Automobil-Mittelstand: Jeder zweite Zulieferer streicht Jobs
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare