Schwere Vorwürfe! Ermittlungen gegen Ursula von der Leyen wegen „Pfizer-Deal“
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Die Europawahl im Juni rückt näher, doch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat erst mal ganz andere Probleme. Gegen die CDU-Politikerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen ihrer Rolle im sogenannten „Pfizer-Deal“ eingeleitet.
Wie Politico berichtet, ermittelt die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) gegen von der Leyen wegen des Verdachts auf „Einmischung in öffentliche Ämter, Vernichtung von SMS, Korruption und Interessenkonflikten“ – schwere Vorwürfe!

Von der Leyen im Oktober 2021
Die Ermittler interessieren sich konkret für die Impfstoff-Verhandlungen zwischen der Kommissionspräsidentin und dem CEO des US-Pharmakonzerns „Pfizer“, Albert Bourla, zu Hochzeiten der Corona-Pandemie im Jahr 2021.
Milliarden Euro sollen verschwendet worden sein
Die EU hatte damals für rund 20 Milliarden Euro Impfstoff von Pfizer bestellt. Politico hatte zuvor bereits aufgedeckt, dass aus dieser Bestellung Dosen im Wert von rund vier Milliarden Euro nicht gebraucht wurden und vernichtet werden mussten.

April 2021: Von der Leyen bei einem Besuch bei Pfizer/Belgien. Neben ihr (von links) der belgische Premierminister Alexander De Croo, der CEO von Pfizer Albert Bourla, der deutsche Mitbegründer von BioNTech Ozlem Tureci und der belgische Geschäftsführer Luc Van Steenwinkel.
Ermittlungen wegen des Mega-Deals mit Pfizer seien bereits im Jahr 2022 eingeleitet worden – nun werde der Fall erstmalig konkret mit EU-Chefin von der Leyen in Verbindung gebracht, so Politico. Die Politikerin selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen und teilte auf Politico-Anfrage lediglich mit: „Alles Notwendige dazu wurde gesagt und ausgetauscht. Und wir werden auf die Ergebnisse warten.“
Für die 65-Jährige kommt dieser Bericht zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, zumal sie zwischen dem 6. und 9. Juni bei den Europawahlen eine zweite Amtszeit als Kommissionspräsidentin anstrebt.
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