Special Olympics in Berlin: 20 Athleten verschwunden – wollen sie illegal in Deutschland bleiben?
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- Die Ermittlungsgruppe „Schleuser“ untersucht das Verschwinden von 20 Athleten und Begleitern bei den Special Olympics in Berlin.
- Es besteht der Verdacht, dass sie gegen Bezahlung eingeschleust wurden.
- Nicht alle Vermissten befinden sich illegal in Deutschland, einige besitzen ein gültiges Visum.
Brisante Ermittlungen gegen Athleten und Personal bei den Special Olympics in Berlin: Wie die B.Z. unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, hat die Ermittlungsgruppe „Schleuser“ Ermittlungen wegen 20 verschwundenen Athleten und Begleitern beim Wettbewerb aufgenommen.
Brisant: Dabei handelt es sich um Sportler und Begleiter aus Algerien, Burundi, Guinea, Kamerun, Libanon, Senegal, der Elfenbeinküste, Pakistan, Bangladesch und Libyen. Es bestehe der Verdacht, dass diese gegen Bezahlung gezielt Begleitpersonal eingeschleust wurde, um ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland zu bleiben.
Nicht alle Vermissten seien illegal in Deutschland unterwegs, manche besäßen noch ein gültiges Visum und „dürfen sich in Berlin frei bewegen, solange das Visum gilt“, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) geht von keinem Unglücksfall als Grund für das Abhandenkommen aus.
Vom 17. bis 25. Juni 2023 fanden in Berlin die Special Olympics statt. Die Veranstaltung für Sportler mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung ist das erste internationale Turnier dieser Art in Deutschland. Mit ungefähr 7000 Teilnehmern stellten die Spiele das größte internationale Sportereignis in Deutschland seit den Olympischen Sommerspielen von 1972 in München dar.
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