SSSsssSSssssSSSSSssss: Mücken-Plage am Chiemsee
- Die Ufer des Chiemsees werden von einer Mückeplage heimgesucht.
- Die Insekten fallen in Schwärmen über Urlauber und Einheimische her.
- Grund: Die Anti-Mücken-Sprühaktion ist in diesem Jahr ausgefallen.
Malerisch schön, lautmalerisch grauenhaft: Das Urlaubs-Paradies rund um den Chiemsee ist aktuell kein Ort der Entspannung. Eine Stechmücken-Plage ist über die Region hergefallen. In ganzen Schwärmen nerven und stechen sie die Urlauber abends im Freien, auch tagsüber kommen schwirren sie um die Seebäder und Kioske, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Kurz vor den Sommerferien kann von Erholung also keine Rede sein, statt Stille und Wasserspaß genießen heißt es SSSSSSssssSSssssSSS und Stiche verarzten! Wohl dem, der Oropax eingepackt hat …
Der Grund für die Plage ist einfach: Normalerweise wird die Stechmücken-Population per Hubschrauber-Abwurf des Präparats BTI klein gehalten. Die Larven fressen das Mittel und erreichen niemals den Nerv-Status für Touristen. Seit 2002 versuchen die Gemeinden rund um den See so, die Mücken-Menge zu regulieren.
Das Problem: In diesem Jahr konnten die Anti-Mücken-Helis ihr Präparat nicht abwerfen, weil es im Mai zu viel geregnet hat und die Kalkulation dadurch durcheinander geraten ist. „Der Pegelstand war noch nicht erreicht, erklärt Quirin Schwaiger, Geschäftsführer des
Abwasser- und Umweltverband, der SZ. „Doch die Flächen, die für die Eier entscheidend sind, waren durch den Dauerregen schon so durchnässt und gesättigt, dass die Mücken bereits in einem Entwicklungsstadium waren, in dem wir nicht mehr bekämpfen können.“
Die gute Nachricht laut Schweiger: Die weibliche Stechmücke hat eine Lebenserwartung von rund 50 Tagen. Da die aktuelle Plage im Mai geschlüpft sein dürfte, dürfte Anfang Juli also Schluss mit SSSsssSSssssSSS sein.
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