Staatsschutz ermittelt: Kleintransporter brennt vor einem Wahlkreisbüro der AfD in Berlin
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Vor einem AfD-Parteibüro in Berlin hat in der Nacht auf Freitag ein Transporter gebrannt. Laut Polizei gingen die Flammen anschließend auf einen Pavillon der Partei über, der sich vor dem Büro befindet. Verletzt wurde niemand.
Die Feuerwehr rückte an und löschte das Fahrzeug und den Pavillon. Das Parteibüro im Bezirk Pankow selbst blieb unbeschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens war noch unbekannt, wie die Polizei mitteilte. Sie ermittelt wegen Brandstiftung. Außerdem ermittelt der Staatsschutz, ob es sich um eine politisch motivierte Tat handelt. In den vergangenen Wochen waren immer wieder Politiker im Wahlkampf tätlich angegriffen worden. Die AfD wurde am häufigsten von allen Parteien Opfer gewalttätiger Übergriffe.
Auch Wahlplakate verbrannt
Zu Wort meldete sich auch der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Ronald Gläser: Der Wagen sei für den Wahlkampf genutzt und vor dem Büro abgestellt worden. In dem Fahrzeug befand sich nach Gläsers Angaben Wahlkampfmaterial – auch Plakate, die vor der Europawahl noch aufgehängt werden sollten.
Gläser sagte zudem, der Transporter habe gegen 3.00 Uhr morgens gebrannt. Weil sich eine Feuerwache in der Nähe des Büros befinde, habe die Feuerwehr den Brand nach wenigen Minuten löschen können. Das Fahrzeug sei allerdings komplett ausgebrannt.
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