Terror-Alarm statt Tradition! Karnevalisten dürfen nicht mehr mit Säbel in den Kölner Dom
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Wegen des seit Weihnachten geltenden Terroralarms für den Kölner Dom dürfen Karnevalisten am heutigen Mittwoch im traditionellen Gottesdienst zum Auftakt der Karnevalssaison keine Säbel tragen.
Die Säbel sind normalerweise Bestandteil der Gardeuniformen. Mit den Karnevalsgesellschaften sei auch vereinbart worden, dass Fahnen nur innerhalb der Kathedrale geschwenkt werden dürften, teilte die Polizei am Dienstag mit.
Für Touristen bleibe der Dom aufgrund der Gefährdungslage weiter geschlossen. Die Sicherheitsbehörden hatten kurz vor Weihnachten Hinweise erhalten, wonach Islamisten an Silvester einen Anschlag im Umfeld des Doms ausführen wollten.
„Ein Bild, das sich niemand wünscht“

Mit Säbel: Die Präsidenten der Traditionsgesellschaften im Kölner Karneval 2020
„Es ist ein Bild, das sich niemand von uns wünscht, wenn Einsatzkräfte Besucher christlicher Messen durchsuchen“, sagte der Leiter der Gefahrenabwehr der Kölner Polizei, Martin Lotz.
Solange erforderlich, würden die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Menschen und des Doms aber aufrechterhalten. Wann eine Rückkehr zur Normalität möglich sei, könne man derzeit noch nicht absehen. Es werde mit Hochdruck weiterermittelt.

Für den Dom-Besuch muss die Ehrengarde ihre Säbel ablegen.
Zwei Verdächtige, die an Heiligabend in Wesel und an Silvester in Nörvenich im Kreis Düren festgesetzt worden sind, bleiben den Angaben zufolge auf richterliche Anordnung weiter im polizeilichen Gewahrsam.
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