Tricksen für Flüchtlinge: Bayern-Fans tauschen Bargeld gegen Bezahlkarte
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„Gutscheintausch goes Südkurve“: So wirbt die Ultra-Fan-Vereinigung des FC-Bayern für eine Aktion, die beim Bundesliga-Gipfeltreffen gegen Leverkusen am kommenden Samstag starten und sich danach dauerhaft etablieren soll.
Bei der Gutscheintauschaktion können Stadionbesucher an einem Treffpunkt am Südkurvenplatz Bargeld gegen Bezahlkarten für Migranten eintauschen, um damit „Solidarität zu zeigen und dieser Diskriminierung etwas entgegenzusetzen“

So wirbt die Fan-Vereinigung für die Tauschaktion.
„50 Euro Bargeld im Monat sind einfach viel zu wenig“
„Bringt Bargeld mit zum Heimspiel und macht einen echten Unterschied!“, heißt es in dem Aufruf. Die Verantwortlichen der Fan-Gruppierung sind der Ansicht, die Bezahlkarte für Geflüchtete habe „vielen Menschen das Leben (noch) schwerer gemacht und etwas von deren Selbstbestimmung weggenommen“.
In vielen Geschäften, die im Alltagsleben von geflüchteten Menschen sehr relevant seien (z.B. Second-Hand-Läden, Märkte, kleinere Geschäfte usw.) könne man nicht mit Karte zahlen. „50 Euro Bargeld im Monat sind einfach viel zu wenig.“
Im März hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Bezahlkarte für Flüchtlinge eingeführt, um zu verhindern, dass Geld an Schlepper oder Familie und Freunde im Ausland überwiesen wird. So sollen die Anreize für Migranten, nach Deutschland zu kommen, gesenkt werden.
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