Trotz Verzögerung durch Aktivisten: AKW-Türme erfolgreich gesprengt!
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Die beiden 143 Meter hohen Kühltürme des stillgelegten Kernkraftwerkes „Grafenrheinfeld“ in Bayern, zwei Mahnmale einer einst sicheren, günstigen und CO2-freien Strom-Erzeugung deutscher AKW-Meiler, sind Geschichte. Sie wurden am Freitagabend gesprengt.
Und das, obwohl ein Aktivist versucht hatte, die Sprengung zu verhindern. Zwei Fotos zeigten den Mann mit Helm und Klettergeschirr an einem den Türmen nahegelegenen Strommast gegen 17:30 Uhr. Im Hintergrund waren da die Türme noch zu sehen. NIUS konnte den Mann sprechen, während er nach eigener Aussage auf 8 Metern Höhe hing und am Boden von gut 30 Polizisten eingekreist war:

Das ist der Aktivist, der die Sprengung der Kühltürme verhindern will
„Das ist ein Protest gegen den Atomausstieg und die sinnlose Zerstörung der Kraftwerke. Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld ist zwar schon weit im Rückbau, aber ich – und viele andere – sind der Meinung, dass man dieses wieder günstiger ans Netz bringen könnte, als neue Kraftwerke zu bauen“, sagte er. Am Strommast festkleben wolle er sich nicht.
Auf die Frage, warum er für Atomkraft sei, sagte er: „Günstiger Strom, CO-frei, läuft.“

Einer nach dem anderen stürzten die Türme ein.
Nach gut eineinhalb Stunden wurde der Aktivist von der Polizei in Gewahrsam genommen. Danach erfolgte dann die Sprengung.
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