Überraschung in der CSU: Ex-Verkehrsminister Scheuer legt Bundestagsmandat nieder
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Schluss, aus, vorbei und zwar sofort. Früher als angekündigt zieht sich CSU-Politiker Andy Scheuer vorzeitig von der Berliner Bühne zurück. Mit Wirkung zum heutigen 1. April gibt er sein Bundestagsmandat ab. Ganz ohne Scherze.
Der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat sein Bundestagsmandat niedergelegt und scheidet damit vorzeitig aus dem Parlament aus. „Nach dem heutigen 1. April 2024 lege ich mein Mandat als Mitglied des Deutschen Bundestages nieder“, teilte der CSU-Politiker am Ostermontag mit. Er danke den vielen Menschen für die Unterstützung, die Treue und das Vertrauen über eine so lange Zeit. „Es war mir eine Ehre, für unser Land und für meine Heimat arbeiten zu dürfen.“

Andy Scheuer während einer Bundestagsrede im Jahr 2021 – in letzter Zeit war es sehr ruhig um ihn geworden.
Der Bundestag bestätigte den Schritt. Scheuer habe sein Mandat mit Wirkung zum 1. April niedergelegt, hieß es am Montag offiziell. Es handele sich nicht um einen Aprilscherz. Zu seinen Zukunftsplänen äußerte sich Scheuer zunächst nicht.
Reisen in die USA und nach Asien
Der 49-Jährige hatte im Januar bereits angekündigt, bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr antreten zu wollen. Aus der CSU hieß es damals, er habe sich den Schritt nicht leicht gemacht.

Der frühere Bundesverkehrsminister und seine Frau Julia Reuss sind im November 2023 zum ersten Mal Eltern geworden.
Der CSU-Politiker war seit 2002 Mitglied des Bundestages und vertrat dort den Stimmkreis Passau. Von 2009 bis 2013 war er Staatssekretär im Verkehrsministerium, von Dezember 2013 bis 2018 übernahm er an der Seite des damaligen Parteichefs Horst Seehofer den Posten des CSU-Generalsekretärs. Nach der Bundestagswahl 2018 wurde er im vierten Kabinett von Angela Merkel (CDU) Bundesverkehrsminister.
Als Minister geriet Scheuer wegen der gescheiterten Pkw-Maut zu Merkel-Zeiten massiv in die Kritik.
Scheuer will nach laut Bild Deutschland für Reisen in die USA und Asien verlassen, was er genau vorhat, verriet er noch nicht.
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