Umfrage: Thema Klimawandel verliert an Bedeutung – Aktivisten schaden dem Klima
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Das Thema Klimawandel verliert laut einer Umfrage an Bedeutung. Nur noch 70 Prozent der Deutschen geben an, sie seien besorgt über den Klimawandel. 2021 waren es noch 78 Prozent.
Zum Vergleich: In Frankreich sind 82 Prozent besorgt, in Spanien sogar 86 Prozent. Das geht aus einer Meinungserhebung im Auftrag der Organisation More in Common hervor, die sich dem gesellschaftlichen Zusammenhalt verschrieben hat und dazu in ganz Europa immer wieder Umfragen in Auftrag gibt.
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Die Klimabewegung hat mit ihren Aktionen zuletzt nicht zu einer höheren Sensibilisierung beigetragen. 70 Prozent sind derzeit der Meinung, Umwelt- und Klimaaktivisten gingen „mit ihren Protestaktionen häufig zu weit“.

Carla Hinrichs (Kandidatin der Letzten Generation für das EU-Parlament) im Polizeikessel nach der Besetzung der Frankfurter Allee, Berlin.
Hälfte der Deutschen hat andere Probleme
2021 waren nur 52 Prozent dieser Meinung. Die Hälfte der Deutschen gibt an, sie habe „derzeit andere Probleme, als mich persönlich um Klimaschutz zu kümmern“. Besonders resistent sind „die Wütenden“, eine von sechs gesellschaftlichen Typen, die die Umfrage identifiziert: Für 69 Prozent von ihnen hat der Klimaschutz keine hohe persönliche Priorität. Mehr zur Umfrage lesen Sie im Climate.Table.

Protest von Klima-Aktivisten im März 2024.
Eher skeptisch ist auch die Haltung gegenüber der EU. Nur 24 Prozent der befragten Deutschen haben das Gefühl, dass die EU ihre Alltagsrealität versteht. In Spanien sind es 34, in Polen sogar 45 Prozent. 67 Prozent der Deutschen halten eine starke EU für notwendig, um mit China, den USA und anderen globalen Akteuren mitzuhalten. Vor allem bei den Themen Migration (58 Prozent), Lebenshaltungskosten (56) und Energiepreise (60) sehen sie die stärksten negativen Auswirkungen der EU.
Und dennoch gaben in Deutschland 76 Prozent der Befragten an, in vier Wochen (eher) zur Wahl gehen zu wollen.
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