Und der Steuerzahler darf blechen: Ampel schafft 11.500 neue Beamten-Stellen
Ein Beitrag von
Während in Deutschland immer mehr Menschen um ihre Existenz bangen, Bauern und Spediteure vor dem Reichstag demonstrieren, bläst der Bund Verwaltung und Ministerien um Tausende Beamten-Stellen auf. Die Anzahl staatlich alimentierter Mitarbeiter ist unter der Ampel-Regierung geradezu explodiert!
Im Vergleich zum letzten Haushaltsjahr der Großen Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (2021) gönnte sich die Ampel-Regierung die Zahl 11.507 mehr Beamten-Stellen, berichtet Bild. 11.507 zusätzliche Jobs, die der Staat – sprich: der Steuerzahler – voll finanziert!
Ob das wirklich nötig ist? Bevor die Ampel kam, lief der Laden ja auch irgendwie ...
Trotz Haushaltskrise: Die Milliarden sitzen locker
In den Bundesministerien beträgt der Stellen-Zuwachs ganze 8,4 Prozent. Noch stärker wachsen die Ausgaben für Personal: 20 Prozent Plus, von knapp 36 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf über 43 Milliarden Euro 2024. Die Zahlen stammen aus einer Analyse der Bundeshaushalte und Stellenpläne bis zum aktuellen Haushalt 2024 durch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Bauern demonstrieren vor dem Reichstag, bangen um ihre Existenz. Drinnen wuchern die Beamten-Stellen.
Beamten-Vergleich über einen größeren Zeitraum: Seit 2017 ist die Zahl der Stellen laut Bild um mehr als 27 Prozent gestiegen: von 152-229 auf 194.034. Die Zahl der Angestellten ist in dem Zeitraum hingegen fast gleichgeblieben. Insgesamt plant der Bund das laufende Jahr mit 298.407 Beschäftigten – Beamte und Angestellte.
„Exorbitante Ausweitung“
Thorsten Alsleben, INSM-Geschäftsführer, kritisiert die Stellen-Explosion mit deutlichen Worten! „Diese exorbitante Ausweitung der Beamtenstellen passt nicht in eine Zeit knapper Haushaltsmittel und eines allgemeinen Fach- und Arbeitskräftemangels", sagte er Bild.
Während Privatunternehmen gewungen und bestrebt seien, immer effizienter zu werden, schöpfe die Regierung aus den Vollen. „Hier geht es nach dem Motto: Darf’s ein bisschen mehr sein?“, so Alsleben. So laufe das schon seit Jahren, kritisiert Alsleben.

Das Paul-Löbe-Haus im Regierungsviertel, hier geben sich gut bezahlte Polit-Beamte die Klinke in die Hand.
Bundesdatenschutzbeauftragte und Bauministerium gönnen sich am meisten
Der INSM-Chef lehnt neue Verbeamtungen in den Ministerien strikt ab. Stattdessen sollten nur noch Angestellte neu beschäftigt werden, sagte er Bild. Dies sei langfristig günstiger für die öffentlichen Haushalte, weil die Pensionsansprüche wegfielen.
Den höchsten Stellenzuwachs hat seit 2017 laut Bild der Bundesdatenschutzbeauftragte: ein Plus von fast 177 Prozent! Unter den Ministerien gönnt sich demnach das Bundesbauministerium die meisten neuen Beamtenstellen: Seit Neugründung des Ministeriums 2022 haben sich die Planstellen für Beamte mehr als verdoppelt (von 187 auf 431, ein Plus von 130,5 Prozent). Die Stellen für Angestellte hätten sich mehr als verdreifacht, von 39 auf 128 (ein Plus von 228,2 Prozent).
Mehr NIUS:
Gutachten von Prüfinstitut Dekra beweist: Windkraftanlagen in Baiereck erzeugen unzulässigen Brummton
London: Britischer Premier Keir Starmer kündigt Rücktritt an
Verpflichtung wahrscheinlich: Bundeswehr schickt 5000 Soldaten an Belarus-Grenze
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Mehr NIUS:
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Aktuelle Zahlen belegen: Sogar die Polen wandern inzwischen aus Deutschland aus
130-Kilo-Mörder flieht bei Freigang in Peine – LKA fahndet nach 42-Jährigem
Schwere Krise im Automobil-Mittelstand: Jeder zweite Zulieferer streicht Jobs
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare