Unter den eingeflogenen Afghanen waren keine Ortskräfte dabei
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Am Sonntagnachmittag landeten erstmals seit dem Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung Afghanen mit Aufnahmezusage in Deutschland. Die Maschine aus Istanbul setzte gegen 14 Uhr am Flughafen Hannover-Langenhagen auf. An Bord befanden sich 45 Menschen, die zuvor in Pakistan auf ihre Ausreise gewartet hatten.
Nach Angaben des Bundesinnenministeriums handelt es sich ausschließlich um Personen, die über Gerichtsentscheidungen ihre Visa durchgesetzt hatten. Unter den Eingereisten befand sich jedoch keine einzige ehemalige Ortskraft der Bundeswehr oder anderer deutscher Einrichtungen in Afghanistan.
Die schwarz-rote Koalition hatte das offizielle Aufnahmeprogramm für gefährdete Afghanen im Mai gestoppt. Dass nun dennoch Menschen nach Deutschland einreisen konnten, liegt daran, dass sie mit Unterstützung von Hilfsorganisationen wie der „Kabul Luftbrücke“ vor deutschen Verwaltungsgerichten erfolgreich geklagt hatten.
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