„Wallah, wenn jetzt da meine Brüder wären, ich würde alle f....“: Nach Massenschlägerei an Cottbuser Schule kamen ein 14-Jähriger und eine Lehrerin ins Krankenhaus
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Ein verwackelter Videomitschnitt filmt eine Auseinandersetzung aus der Ferne. „Einer wird jetzt in den Boden geschlagen, wallah“. Ein Junge erwidert: „Sein Baseball-Schläger ist kaputt.“ Daraufhin antwortet ein Mädchen: „Das war ein Lineal von der Schule.“ Es wird reingezoomt. Man sieht etwa 25 Personen, davon viele Migranten, die aufeinander losgehen und aufeinander einprügeln. „Wallah, wenn jetzt da meine Brüder wären, ich würde die alle fi**en.“
Das Video, das NIUS exklusiv vorliegt, stammt aus Cottbus von der Schmellwitzer Oberschule. Erkenntnissen der Polizei zufolge betrat am Montag gegen 11:30 Uhr eine Gruppe von vier Jugendlichen das Schulgelände. Der Polizei zufolge suchte diese Gruppe einen 17-Jährigen, der Schüler dieser Schule sein sollte. Als sie diesen fanden, geriet man in einen Streit, erst wurden Worte ausgetauscht, dann losgeprügelt. Eine Lehrerin, die den Streit schlichten wollte, erleidet Verletzungen.
Es endete in einer Massenschlägerei, einer Lehrerin wurde der Arm gebrochen
Aus der überschaubaren Auseinandersetzung wurde in kürzester Zeit einer Massenschlägerei mit etwa 30 Teilnehmern. Nach Informationen von NIUS führten die Szenen auch dazu, dass mehrere Anwohner, die darüber schockiert waren, dass sich Jugendliche die Köpfe einschlagen, gleichzeitig den Notruf betätigten.

Mehr als ein Drittel der Schüler an der Schmellwitzer Oberschule haben Migrationshintergrund, mehr als 11 Prozent sind Syrer.
Der Lehrerin wurde nach Informationen von NIUS der Arm gebrochen. Auch der 17-Jährige, der aufgesucht worden sein soll, erlitt Verletzungen und war bis Dienstagabend noch im Krankenhaus zur Behandlung. Eine dritte Person wurde in einem Rettungswagen behandelt. Zwei der Beteiligten wurden in Polizeigewahrsam gebracht, aber inzwischen freigelassen; bei zwei weiteren wurde die Identität durch die Polizei festgestellt. Nach Informationen von NIUS soll die Gruppe, die an der Prügelei in vorderster Front beteiligt war, aus Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren bestanden haben. Sie sollen verschiedene Nationalität aufweisen, darunter Türkei, Syrien, Russland, Tschad, auch ein deutscher Staatsbürger soll beteiligt gewesen sein.
Bisher waren Gewalteskalationen an Schulen aus Großstädten bekannt, aber eher seltener aus der Lausitz. Im Dezember 2023 kam es etwa an der Berliner Oberschule Campus Efeuweg in der Gropiusstadt zwischen Schülern und Großfamilien dazu. 49 Schüler wurden damals verletzt. Gerade in Neukölln und Kreuzberg hat die Polizei immer wieder mit schwerer Gewalt und Konflikten zwischen vorrangig migrantischen Schülern zu kämpfen.
Schmellwitzer Oberschule immer wieder Schauplatz von Gewalt
Laut Lausitzer Rundschau ist die Schmellwitzer Oberschule mit 300 Schülern immer wieder Schauplatz von Gewalt. So zählt die Schule laut Polizeistatistik die meisten Einsätze. Im Jahr 2023 kam es dort zu 62 Anzeigen. In der Mehrzahl handelte es sich um Rohheitsdelikte, darunter mehrere Körperverletzungen. Die Schule befindet sich dabei in Nordcottbus mit vielen Plattenbauten. Mehr als ein Drittel der Schüler hat Migrationshintergrund, mehr als elf Prozent der Schülerschaft besteht aus Syrern. An der Einrichtung kommen Schulsozialarbeiterinnen zum Einsatz, um Konfliktmanagement sicherzustellen.
Der Cottbuser AfD-Politiker Jean-Pascal Hohm teilte mit, dass „die gesellschaftlichen Verwerfungen durch die Massenzuwanderung aus fremden Kulturkreisen sich auch im Schulalltag immer stärker bemerkbar“ machten. Inzwischen seien Schulamt und die Stadt als Träger in die Aufklärung des Vorfalls involviert, hieß es aus Polizeikreisen.
Auch bei NIUS: Tatort Schule: So explodiert die Gewalt auf unseren Pausenhöfen
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