Wegen dreister Lüge einer Zeugin: 180 Polizisten umsonst im Einsatz – doch kein Entführungsfall in Dresden!
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Unfassbare Wende im Entführungsverdachts-Fall in Dresden!
Nachdem ein Großaufgebot der Polizei am Montag in Dresden nach einem mutmaßlich entführten Mädchen gesucht hatte, hat eine Zeugin eingeräumt, die Polizei angelogen zu haben. „Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Zweifel an den Aussagen der Hinweisgeberin. Letztlich räumte die Frau ein, dass der von ihr geschilderte Sachverhalt nicht der Wahrheit entspricht“, teilte die Polizei am Montagabend mit.
Es werde geprüft, ob gegen die 35-Jährige ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, hieß es.

Wegen eines Falls in der vergangenen Woche war die Polizei in Alarmbereitschaft.
Die Passantin hatte am Montagmorgen einen Notruf abgesetzt. Sie gab an, beobachtet zu haben, wie ein Kind von einem Unbekannten bedrängt wurde. Weiter log die Frau, das Mädchen im Grundschulalter habe sich losreißen können und sei in ein kleineres Waldstück geflüchtet. Der Täter sei ihr hinterhergelaufen. Bis in den frühen Abend hinein durchkämmten rund 180 Beamte der Bereitschaftspolizei den Wald, um Hinweise auf den Verbleib der beiden zu bekommen.

Die Zeugin muss jetzt wahrscheinlich wegen Falschaussage vor Gericht.
Wegen eines Vorfalls in der vergangenen Woche war die Polizei in Alarmbereitschaft.
Damals war eine Zwölfjährige von einem Unbekannten in Dresden bedrängt worden. Dieser hatte das Mädchen in ein Waldstück gezogen. Nach Angaben der Polizei von Montagabend dauern die Ermittlungen in diesem Fall weiter an.
Die Beamten suchen nach dem Täter. Er sei schwarz gekleidet gewesen, etwa 1,85 Meter groß und habe eine schwarze Stoffmaske getragen.
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