Wegen Verspätungschaos während der Fußball-EM: Bahn-Vorstand bittet um Entschuldigung
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- „Die Deutsche Bahn ist so im Oasch“, sangen zahlreiche Österreicher bei der Anreise zum gestrigen EM-Gruppenspiel sowohl in den Öffis als auch vor dem Berliner Olympiastadion.
- Und das mit gutem Grund: Wegen einer Gleisbaustelle haben 150 ÖFB-Anhänger fast das gesamte Spiel gegen Frankreich verpasst.
- Nun entschuldigt sich sogar der Vorstand.
Fünf Millionen Personen sind seit dem Start der Fußball-Europameisterschaft mit einem ICE oder IC der Deutschen Bahn gereist. Dabei kam es – ähnlich wie auf dem Platz – zu einem Eigentor nach dem anderen. Das wohl größte: 150 Fans (die Zahl ist eine Angabe der Deutschen Bahn selbst) der österreichischen Mannschaft haben fast das gesamte Spiel gegen Frankreich verpasst – und das wegen einer Gleisbaustelle.
Die Deutsche Bahn entschuldigte sich daraufhin und versprach, „einen kulanten Weg zu finden, um das zu entschädigen.“ Ob diese Lösung ein verpasstes EM-Spiel ausgleichen kann, bleibt abzuwarten, ist aber wohl sehr unwahrscheinlich.

Lahms ICE-Beitrag und die Reaktion der Bahn
Doch nicht nur die Österreicher, sondern auch DFB-Turnierdirektor Philipp Lahm selbst kam wegen der Bahn zu spät ins Stadion. Auch der niederländische Trainer Ronald Koeman beschwerte sich über mangelnde Reiseverbindungen.
„Verstehen den Unmut“
Nach der offiziellen Entschuldigung des Unternehmens bittet sogar Bahn-Vorstand Michael Peterson um Verzeihung. „Wir verstehen den Unmut und die Kritik von Fans. Die Bahn bietet aktuell nicht die Qualität, die alle verdient haben. Gleichzeitig tun wir derzeit alles, um die Reisenden zuverlässig an ihre Ziele zu bringen“, meinte er gegenüber Bild.
Retourkutsche vor dem Niederlande-Spiel
Die Retourkutsche der Österreich-Anhänger gab es jedenfalls vor dem gestrigen Gruppenspiel gegen die Niederlande. Hunderte Österreicher sangen in den Öffis und vor dem Stadion: „Die Deutsche Bahn ist so im Oarsch“. Selbst vielen Deutschen fällt es dabei schwer zu widersprechen…
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