Weltwirtschaftsforum Davos: Gründer Klaus Schwab geht
Ein Beitrag von
Es ist ein Treffen der Elite: Seit Jahrzehnten treffen sich Regierungschefs, Unternehmer und Wissenschaftler in Davos. Nun geht sein Gründer.
Der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Klaus Schwab, tritt von seinem Amt als Vorsitzender des WEF-Kuratoriums zurück. „Nach meiner kürzlichen Ankündigung und zu Beginn meines 88. Lebensjahres habe ich beschlossen, mit sofortiger Wirkung von der Position des Vorsitzenden und als Mitglied des Kuratoriums zurückzutreten“, zitiert ihn das WEF in einer Mitteilung. Das Gremium habe den Vize-Vorsitzenden Peter Brabeck-Letmathe interimistisch mit den Aufgaben von Schwab betraut.
Der Rückzug des deutschen Wirtschaftswissenschaftlers Schwab kommt zum Zeitpunkt einer eher schwindenden öffentlichen Wahrnehmung des jährlichen Treffens der internationalen politisch-wirtschaftlichen Elite in dem Schweizer Nobel-Skiort. Das WEF war zuletzt zunehmend in den Schatten der Münchner Sicherheitskonferenz geraten.
WEF will „den Zustand der Welt verbessern“
Das Kuratorium drückte Schwab seinen Dank für 55 Jahre „unermüdlicher Führung“ des WEF aus. In einer Zeit des rasanten Wandels sei Dialog, um die Komplexität zu bewältigen und die Zukunft zu gestalten, wichtiger denn je, hieß es mit Blick auf die kommenden Jahre. Das WEF will nach eigenen Angaben „den Zustand der Welt verbessern“.
Kritiker sehen im WEF einen zu großen Einfluss globaler Eliten auf politische und wirtschaftliche Entwicklungen und warnten vor allem während der Coronakrise vor Schwabs Einfluss auf die WHO und Politiker in den USA und Europa.
Mehr NIUS:
Gutachten von Prüfinstitut Dekra beweist: Windkraftanlagen in Baiereck erzeugen unzulässigen Brummton
London: Britischer Premier Keir Starmer kündigt Rücktritt an
Verpflichtung wahrscheinlich: Bundeswehr schickt 5000 Soldaten an Belarus-Grenze
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Mehr NIUS:
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Aktuelle Zahlen belegen: Sogar die Polen wandern inzwischen aus Deutschland aus
130-Kilo-Mörder flieht bei Freigang in Peine – LKA fahndet nach 42-Jährigem
Schwere Krise im Automobil-Mittelstand: Jeder zweite Zulieferer streicht Jobs
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare