Iraker Muhammad A. tötet 16-jährige Liana: Wie Migration die Sicherheit in Friedland gefährdet
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Der Tod der 16-jährigen Liana K. erschüttert Friedland. Am 11. August wurde sie von dem 31-jährigen Iraker Muhammad A. am Bahnhof der Kleinstadt vor einen Zug gestoßen und starb. Der Täter, dessen Asylantrag bereits 2022 abgelehnt worden war, lebte im Durchgangslager Friedland, der lokalen Asylunterkunft. Zusammen mit anderen Bewohnern nahm er in der Nähe des Heims die Verfolgung Lianas auf, belästigte das Mädchen auf dem 500 Meter langen Weg zum Bahnhof und stieß sie letztlich in Richtung der Gleise.
NIUS war vor Ort, um mit Anwohnern über die Tat und ihr jetziges Sicherheitsgefühl zu sprechen:

Am Gleis 1 in Richtung Heiligenstadt wartete auf Liana nicht der Zug, sondern ihr Tod.
Sicherheitsgefühl schwindet
Schon vorher fühlten sich viele Friedländer nicht mehr wohl in ihrer kleinen Stadt nicht mehr sicher. Frauen berichten darüber, dass sie ebenso von Bewohnern des Asylbewerberheims verfolgt und bedrängt wurden. Für die meisten Probleme sorgen laut ihnen nicht die untergebrachten Ukrainer, sondern vor allem Asylbewerber aus muslimischen Ländern wie Syrien, Irak oder Afghanistan. Manche Bewohner fühlen sich so unwohl, dass sie sogar die traditionellen Feste im Ort meiden, ebenso wie das Gebiet um die Unterkunft am Abend.
Der Mord macht Behördenversagen sichtbar
Der Fall offenbart jedoch nicht nur die Probleme des Ortes mit Migration, sondern auch Behördenversagen. Direkt nach der Tat hätte die Polizei den Mann bereits festnehmen können. Weil der Iraker am Bahnhof randalierte, alarmierten Passanten die Beamten. Nachdem diese eingetroffen waren, führte der Mann sie zur Leiche des Mädchens, beteuerte jedoch, nichts damit zu tun zu haben. Obwohl zusätzlich ein Alkoholwert von 1,35 Promille gemessen werden, wurde der Mann nicht verdächtigt oder gar festgenommen. Am selben Abend rückte die Polizei dann noch einmal aus, weil der Iraker Mohammed K. im Grenzdurchgangslager Friedland erneut randalierte. Festgenommen oder mit der Tat in Verbindung gebracht wurde er daraufhin allerdings wieder nicht.
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Eric Steinberg
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