Überfremdung, Gewalt und Niedergang: Auf Spaziergang mit dem verhinderten AfD-Kandidaten Joachim Paul in Ludwigshafen
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Eric SteinbergImmer wieder steht die rheinland-pfälzische Stadt Ludwigshafen mit Negativschlagzeilen im medialen Fokus. Zuletzt, weil der AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul von der Wahl zum Oberbürgermeister im September ausgeschlossen wurde. Und das nur, weil er kritisierte, Migration habe die Stadt stark verändert. Ist in der Stadt tatsächlich ein Wandel zu erkennen? NIUS war in Ludwigshafen und zeigt die Sicht von Paul und den alteingesessenen Ludwigshafenern auf ihre Stadt.
Eine von ihnen ist Sabine Mayer, die als Wirtin seit Jahren hinter dem Tresen des Café Chaos im Problemstadtteil Hemshof steht. Das Café Chaos ist die letzte verbliebene deutsche Kneipe im Viertel und damit ebenso ein Urgestein wie auch die Wirtin. Mayer kennt Ludwigshafen noch aus ihrer Kindheit und weiß, was sich in der Innenstadt verändert hat: Alte Restaurants und hochwertige Einzelhändler schlossen, Dönerläden und Billiggeschäfte ersetzten das vorherige Angebot.
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Auch migrantische Cafés findet man in der Innenstadt mittlerweile gehäuft, Deutsche sieht man vor allem in den Abendstunden kaum noch auf der Straße. Ganz im Gegensatz zum Müll, der sich im Stadtteil Hemshof seit einigen Jahren fast an jeder Straßenecke sammelt.
Nur 29 Prozent Wahlbeteiligung
Die Stadt befindet sich im Stillstand, auch politisch. Nach dem Ausschluss Pauls lag die Wahlbeteiligung im September bei historisch schlechten 29 Prozent. Satte neun Prozent der abgegebenen Stimmen waren ungültig – wohl auch, weil die Stadtbewohner immer wieder den Namen „Paul“ unter den angegebenen Kandidaten ergänzten. Der fühlt sich in der Analyse der Probleme nun bestätigt.

Immer wieder sammelt sich der Müll in Hemshof.
Die größte Sorge vieler Ludwigshafener: Das Sicherheitsgefühl hat unter der Einwanderung der vergangenen Jahre stark gelitten. Sie berichten von abendlichen Angriffen, Drohungen und sogar von Machetengewalt. Alle sind sich einig – sowas hätte es früher in der Stadt nicht gegeben.
Die Wahl könnte doch noch wiederholt werden
Auch die Migranten, die schon in der zweiten oder dritten Generation in Ludwigshafen leben, kritisieren die Zustände. Ihre Angst: Das Fehlverhalten einiger zugezogener Flüchtlinge könnte auch ihren Ruf schädigen.

Wird die Wahl wiederholt? Ganz unwahrscheinlich ist das nicht.
Wie geht es nun weiter mit der Stadt am Rhein? Die Ungewissheit ist groß, zumindest aber für Joachim Paul gibt es noch Hoffnung. Nach der Wahl legte er Beschwerde bei der Stadt ein. Das Ergebnis steht allerdings noch aus, möglicherweise könnte die Wahl wiederholt werden.
Es wäre seit langem die erste Positivschlagzeile für Ludwigshafen.
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