Claudia Plakolm (ÖVP) über die zunehmende Islamisierung: „Österreich ist und bleibt ein christliches Land“
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Die Massenmigration nach Deutschland und Europa hat auch in Österreich zu einem starken Anwachsen der Zahl der Muslime geführt. „Wir sehen, dass in den Wiener Pflichtschulen über 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens sind und dass damit der Islam die stärkste Religionsgemeinschaft in der Bundeshauptstadt ist“, sagt Österreichs Kanzleramtsministerin Claudia Plakolm bei „Schuler! Fragen, was ist“.
Gleichzeitig besteht sie um so mehr darauf, die christlichen Wurzeln des Landes zu betonen und zu pflegen. „Dieses Bild sieht man auch in anderen österreichischen Städten. Und auf der anderen Seite ist für uns aber klar, dass Österreich ein christliches Land ist und auch bleibt.“
Das ganze Interview sehen Sie hier:
„Es ist wichtig, dass wir dieses Wertefundament teilen“
Plakolm, die als Kanzleramtsministerin auch für Europa, Familie und Integration zuständig ist, lässt im Gespräch bei „Schuler! Fragen, was ist“ keinen Zweifel aufkommen: „Acht von zehn Gläubigen in Österreich sind Christen. Wir haben uns im Regierungsprogramm auch darauf verständigt, dass wir diese christlichen Traditionen, die christlichen Werte, auf denen unser Miteinander fußt, dass wir diese auch stärken, insbesondere in den Bildungseinrichtungen. Wenn es um Kindergärten geht, wenn es um Schulen geht, wenn es beispielsweise auch um den Grundwehrdienst geht, der ja auch eine Art Demokratiebildung sein sollte und Basis für unser Zusammenleben, dass wir dort diese Wertevermittlung auch mehr in den Vordergrund stellen, mehr Fokus in den Lehrplänen darauf haben und auch unsere Fest- und Feiertagskultur klar in den Vordergrund stellen.“

Claudia Plakolm im Gespräch mit Ralf Schuler
Es geht darum, die christlich geprägte Alltagskultur Österreichs selbstbewusst in den Mittelpunkt der Integrationspolitik zu stellen, so Plakolm. Ein Ansatz, den man in Deutschland so eher selten hört: „Nikolaus, Erntedank, Ostern, der heilige Martin und vieles, vieles mehr. Diese Dinge gehören gefeiert in den Schulen. Und auch wenn die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler nicht Christen sind, so ist es wichtig, dass wir auch dieses Wertefundament teilen. Das muss selbstverständlich und unbestritten sein von Religion zu Religion, dass man sich für ein wohlwollendes Miteinander einsetzt.“
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