Michael Kyraths Tochter wurde von einem Islamisten ermordet: Es fehlt am Willen der Regierenden und nicht an den Möglichkeiten
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Am 25. Januar 2023 ist die Welt von Michael Kyrath zusammengebrochen: In einem Regionalexpress in Brokstedt (Schleswig-Holstein) ermordete ein Asylbewerber Kyraths Tocher Ann Marie (17) und ihren Freund Danny bei einer Messer-Attacke. Seitdem lässt ihn das Thema der deutschen Migrations- und Asylpolitik nicht mehr los.

Ann Marie Kyrath wurde nur 17 Jahre alt.
Seit dem gewaltsamen Tod seiner Tochter sind zwei Jahre vergangen, doch eine wirkliche Migrationswende könne er nicht feststellen, sagt Kyrath bei „Schuler! Fragen, was ist“.
Das ganze Interview sehen Sie hier:
„Bei der Migration gibt es immer wieder Ausreden“
Er erlebe mit großer Sorge, dass es in Sachen Migration immer wieder Ausreden gebe: „Es ist alles kompliziert, es ist alles nicht so einfach. Man muss da juristische Schritte bedenken, den Datenschutz und solche Dinge“, sagt Kyrath. „Wissen Sie, auf der anderen Seite, können wir uns alle noch daran erinnern, dass der Datenschutz in der Corona-Zeit überhaupt gar keine Rolle spielte. Da konnte der Staat bei sämtlichen Handlungen blitzschnell durchgreifen. Und jetzt auf einmal soll es plötzlich wieder ein Problem sein. Das zeigt eindeutig, dass der Wille der Regierenden fehlt. Es mangelt nicht an Möglichkeiten.“

Michael Kyrath im Gespräch mit Ralf Schuler
Kyrath blickt mit zunehmender Verständnislosigkeit auf die Politik: „Allein schon die Tatsache, dass wir von unkontrollierter Migration oder ‚irregulärer Migration‘ sprechen, ist doch bezeichnend. ‚Irregulär‘ sagt doch schon, dass es gesetzeswidrig ist. Dass sie heute im Bundestag darüber diskutieren, ob wir diese gesetzeswidrige Migration begrenzen wollen oder nicht, ist eigentlich schon ein Widerspruch an sich.“
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