„The Rock“ möchte sich nicht mehr politisch äußern
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Vor zwei Wochen hat Hollywood-Schwergewicht Dwayne „The Rock“ Johnson in einem großen Interview mit dem Magazin Esquire angekündigt, seine politische Meinung künftig privat zu halten.
Politik sei allgegenwärtig und werde immer da sein, so Johnson in dem Gespräch. Aber: „Ich mag sie nicht. Manchmal hasse ich sie sogar. Ich hasse die Streitereien. Ich hasse den ganzen Mist, der damit einhergeht.“
Ist der Actionstar ein Feigling?
Jetzt fliegt dem „Vaiana“-Star diese Zurückhaltung um die Ohren. Für seinen Schauspielkollegen Wil Wheaton geht das gar nicht. Wheaton, durch „Stand by Me“ und als Aktivist für woke Politik bekannt, schrieb auf der Plattform Threads über Johnson: „Es ist so enttäuschend, herauszufinden, dass er so ein Feigling ist.“
Dwayne Johnson hatte in dem Interview gesagt, er wolle so viele Menschen wie möglich mit seiner Kunst erreichen. Sein Kollege wirft dem Actionstar jetzt vor, sich trotz seiner enormen Reichweite nicht für das Gemeinwohl einzusetzen. Gerade in politisch angespannten Zeiten könne man nicht einfach neutral bleiben. Haltung zu zeigen, sei Teil der Verantwortung.

Dwayne „The Rock“ Johnson wurde 1972 in Kalifornien geboren.
Damit meint Wheaton aber wohl nur eine Haltung: die linke. Am Beispiel Sydney Sweeney sieht man, was passiert, wenn sich jemand zur vermeintlich „falschen“ Seite bekennt. Aber keine Meinung ist in Hollywood offenbar die falsche Meinung. Star-Trek-Darsteller George Takei schrieb auf Threads: „Schweigen ist Mittäterschaft“.
„The Rock“ als US-Präsident?
Im Präsidentschaftswahlkampf 2020 unterstützte „The Rock“ noch den Demokraten Joe Biden, 2024 nicht mehr. In einem Interview erklärte er dazu, die Unterstützung für Biden habe ihm mehr Schaden als Nutzen gebracht. Sein Motto sei jetzt: „Wie viele von uns, die nicht allen Politikern vertrauen, vertraue ich dem amerikanischen Volk. Und wen auch immer es wählt: Das wird mein Präsident sein, und den werde ich zu 100 Prozent unterstützen.“
Doch auch Esquire lässt Johnson nicht davonkommen. Immerhin gebe es regelmäßig die Forderung, der Actionstar möge selbst für das Amt des US-Präsidenten kandidieren. Außerdem trage der 54-Jährige als Vorbild für eine gute Maskulinität besondere Verantwortung.
Das sind alles Versuche, den Vater dreier Töchter zu einem politischen Bekenntnis zu zwingen. Gebracht haben sie offenbar nichts.
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