Er verklagt Medien und will mehr Security: Prinz Harry nervt mit Allüren
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Die gute Nachricht zuerst: Prinz Harry lächelt ausnahmsweise. Für einen fünftägigen Besuch weilt der Wahlkalifornier aktuell in seiner Heimat England, um sein Herzensprojekt, die Invictus Games, zu unterstützen: ein Sportereignis für Soldaten, die im Einsatz verletzt wurden.
Beim Pickleball und beim Lasertag strahlt der 41-Jährige an der Seite von Moderatorin Alison Hammond. Beim Besuch im Kinderkrankenhaus in Birmingham schimmert fast der alte, unbeschwerte Harry durch.
Doch der Trip, der als Zeichen der Annäherung zwischen ihm und seinem Vater, König Charles III., galt, ist von Problemen überschattet. Erst hieß es, die Nummer 5 der britischen Thronfolge übernachte im Buckingham Palace. Der dementierte schnell: Die Einladung sei abgelaufen. Dem Vernehmen nach logiert der Problem-Prinz jetzt auf Althorp, dem Landgut, auf dem auch seine Mutter Diana (gest. 1997) begraben liegt.
Royale Extrawurst
Schon im Vorfeld hatte es Streit um Harrys Sicherheit gegeben: Denn schon länger klagen er und seine Frau Meghan über mangelnden Schutz auf englischem Boden. Den hatte der Palast gekappt: Denn die Sussexes sind seit 2020 keine arbeitenden Royals mehr und haben keinen Anspruch auf steuerfinanzierten Polizeischutz. Vor allem in einer Wirtschaftskrise haben die Briten dafür kein Verständnis. Harry musste seine Security privat bezahlen und kam fortan nur noch ohne seine Frau und Kinder in die Heimat. Es ist nur einer von vielen Sonderwünschen des abtrünnigen Paares.
Vor Kurzem scheiterte Harry, zusammen mit Prominenten wie Elton John und Liz Hurley, mit einer Klage gegen den Verlag der britischen Boulevardzeitung Daily Mail. In einem 436 Seiten langen Urteil erklärte der Richter, die berühmten Kläger hätten die Vorwürfe nicht ausreichend beweisen können. Die Klage wurde abgewiesen. Harry hatte dem Medienhaus vorgeworfen, sich mit teils illegalen Mitteln Informationen beschafft zu haben, um Schlagzeilen zu generieren. Für britische Medien fordert der Prinz viel – und gibt wenig.
Könnte sich das jetzt ändern? Fünf Tage lang weilt Harry in Birmingham und London – nur wenige Kilometer von Vater und Bruder entfernt, mit denen er im Clinch liegt. Am Wochenende soll angeblich seine Gattin Meghan mit den beiden Kindern Archie (7) und Lilibet (5) nachkommen. Die Frage ist, ob König Charles seine Enkel zum ersten Mal seit 2022 sehen darf – oder ob auch diese Familienzusammenkunft an den Allüren des Königssohns scheitert.
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