Kartoffelsalat an Weihnachten günstiger: Klassiker kostet weniger als im Vorjahr
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Kartoffelsalat mit Würstchen wird für viele Haushalte in diesem Jahr etwas günstiger. Wer das klassische Weihnachtsgericht selbst zubereitet, zahlt kurz vor den Feiertagen im bundesweiten Durchschnitt weniger als noch 2024. Das geht aus Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die auf Preisdaten der Supermarktkette Rewe basieren.
Demnach kostet die Variante mit Mayonnaise für vier Personen aktuell im Schnitt 7,10 Euro. Im Vorjahr lag der Preis noch bei 7,29 Euro. Grundlage der Berechnung sind standardisierte Rezepte für Kartoffelsalat auf Essig-Öl- oder Mayonnaise-Basis.
Je nach Region fallen die Preise jedoch sehr unterschiedlich aus. In einzelnen Gegenden müssen Verbraucher sogar tiefer in die Tasche greifen als im vergangenen Jahr. Besonders teuer ist der Weihnachtsklassiker im Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen. Dort kostet der Kartoffelsalat mit Mayonnaise im Schnitt 8,05 Euro, nach 7,30 Euro im Jahr 2024.
Günstiger kommen Verbraucher dagegen im Ruhrgebiet davon. In Oberhausen liegt der Preis aktuell bei 6,94 Euro, nachdem im Vorjahr noch 7,48 Euro fällig waren. Auch in Ostdeutschland bleibt das Preisniveau niedrig. In brandenburgischen Landkreisen kostet der Kartoffelsalat unverändert 6,94 Euro.
Essig-Öl spart zusätzlich
Bundesweit ist der Kartoffelsalat mit Mayonnaise laut IW-Berechnungen rund drei Prozent günstiger geworden. Wer zur Essig-Öl-Variante greift, spart noch mehr. Diese ist im Vergleich zu 2024 etwa fünf Prozent günstiger und kostet im Durchschnitt 5,93 Euro.
Trotz des Rückgangs liegt das Preisniveau weiterhin über dem von 2021, als der sogenannte Kartoffelsalat-Index erstmals erhoben wurde. Damals kostete die teurere Mayonnaise-Variante je nach Region zwischen 5,05 und 6,24 Euro.
Klassiker bleibt beliebt
Kartoffelsalat mit Würstchen bleibt an Heiligabend eines der beliebtesten Gerichte. Laut einer Umfrage von YouGov, durchgeführt vom 1. bis 4. Dezember unter 1.128 Personen, kommt das Gericht bei 26 Prozent der Menschen in Deutschland an Heiligabend auf den Tisch. Mit deutlichem Abstand folgen Braten (14 Prozent), Gans (9 Prozent) und Raclette (8 Prozent).
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