Regierungssprecher über Merz-Stromberg-Vergleich: „Dem Frisuren-Vergleich wird sich der Bundeskanzler vermutlich nicht entziehen können“
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Kurz vor dem Start des neuen „Stromberg“-Films flammt eine alte Internetdebatte wieder auf: Hat Bundeskanzler Friedrich Merz Ähnlichkeit mit der Kultfigur Bernd Stromberg? Serienstar Christoph Maria Herbst gießt nun selbst Öl ins Feuer – und auch aus dem Kanzleramt kommt eine amüsierte Reaktion.
Die Parallelen zwischen dem CDU-Politiker und dem fiktiven Bürochef mit Halbglatze werden in sozialen Netzwerken schon länger diskutiert. Memes, KI-Clips und Synchronmontagen kursieren zuhauf. Herbst selbst kann darüber lachen: „Manchmal wurde meine Stimme auf seinen Mund gelegt und die Lippen haben sich perfekt passend dazu bewegt“, erzählt der Schauspieler der dpa. „Da muss man auch sagen: KI ist nicht nur scheiße, das war schon lustig.“

Am Donnerstag (4. Dezember) startet die von Fans mit Spannung erwartete Fortsetzung „Stromberg - Wieder alles wie immer“ in den deutschen Kinos.
Ganz abwegig findet er den Vergleich nicht. „Klar, der Bart fehlt bei Merz. Aber zum Beispiel haben beide eine eher provinzielle Herkunft. Stromberg könnte 1:1 auch aus dem Sauerland sein. Das würde total zur Figur passen“, sagt Herbst. Auch beim Verhalten sieht er Überschneidungen: Er erinnere sich an eine Dokumentation, in der der Kanzler in einem Aufzug stehe und zu der dazu steigenden Grünen-Politikerin Steffi Lemke den Satz sage „Es macht den Aufzug etwas schwerer“. „So einen Satz hätte man für Stromberg nicht besser schreiben können“, erklärt Herbst.
Gleichzeitig mahnt Herbst, man solle den Vergleich nicht zu ernst nehmen. „Damit wird man Merz natürlich nicht gerecht, so als Mensch“, betont er. „Aber ich verstehe, warum die Menschen diese Assoziation haben. Als Merkel oder Scholz im Kanzleramt waren, gab es diese Vergleiche jedenfalls nicht.“

Der werdende Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei einer Wahlkampfveranstaltung in Stromberg, Rheinland-Pfalz.
„Dem Frisuren-Vergleich wird sich der Kanzler nicht entziehen können“
Auch der neue Regierungssprecher Stefan Kornelius nimmt die Debatte mit Humor. „Dem Frisuren-Vergleich wird sich der Bundeskanzler vermutlich nicht entziehen können“, teilte er der dpa mit – fügte aber hinzu: „Ansonsten aber unterscheiden sich Büroalltag und Umgangston im Kanzleramt deutlich von der Serie.“
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