Rubio in Budapest: Orban lobt „goldenes Zeitalter“ mit Trump
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US-Außenminister Marco Rubio hat bei seinem Besuch in Ungarn die engen Beziehungen zwischen Washington und Budapest betont. Grundlage dafür sei vor allem die enge Zusammenarbeit der beiden Staatschefs, sagte Rubio bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ungarns Regierungschef Viktor Orban. „Der Ministerpräsident und der Präsident (Donald Trump) pflegen ein sehr, sehr enges persönliches Verhältnis und Arbeitsverhältnis“, erklärte Rubio.
Orban stimmte dem zu und sprach davon, mit Trumps Amtsantritt zu Beginn des Vorjahres habe ein „goldenes Zeitalter“ der ungarisch amerikanischen Beziehungen begonnen. Der ungarische Politiker hatte Trump bereits vor dessen erster Wahl zum US Präsidenten 2016 unterstützt, damals als einziger Regierungschef eines EU-Landes.

Konservative Staatsmänner: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban und US-Präsident Donald Trump im November 2025.
Orban nimmt an Trump-„Friedensrat“ teil
Zugleich kündigte Orban an, am Donnerstag (19. Februar) an der ersten Sitzung des von Trump gegründeten „Friedensrates“ teilzunehmen. Das Gremium soll den Wiederaufbau und die Nachkriegsordnung im Gazastreifen überwachen.
Rubio war am vergangenen Wochenende bei der Münchner Sicherheitskonferenz aufgetreten und reiste danach zunächst nach Bratislava und anschließend nach Budapest. Auch der slowakische Ministerpräsident Robert Fico gilt als Trump-Sympathisant.
In Budapest würdigte Rubio zudem die enge persönliche Beziehung zwischen Trump und Orban. Das könne Orban auch innenpolitisch helfen: In Ungarn steht am 12. April eine Parlamentswahl an, die Orban verlieren könnte. Sein Herausforderer Peter Magyar liegt in Umfragen derzeit deutlich vor ihm.
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