10 Prozent bei Kommunalwahlen: Islamistische Partei etabliert sich jetzt in Brüssel!
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In Europa gründen sich immer mehr politisch-islamische Parteien. Nun erstarkt plötzlich eine islamistische Partei in Belgien: die TFA. Nachdem sie erst bei den Brüsseler Parlamentswahlen einen Erfolg verzeichnet hatte, überrascht sie bei den Kommunalwahlen mit ihrem nächsten Erfolg.
Erst im Februar dieses Jahres hatte sich die islamische Partei gegründet: Team Fouad Ahidar. Kurz TFA. Sie ist benannt nach ihrem Gründer Fouad Ahidar. Schon im Juni sorgte die Islam-Partei bei den Parlamentswahlen für Wirbel. Aus dem Stand erhielt sie erstaunliche 16,5 Prozent – sie ergatterte sich drei Sitze im Brüsseler Parlament und sogar einen Sitz im Flämischen Parlament.
5 Sitze für die Muslim-Partei TFA
Die Liberalen der Partei Open VId, die Konservativen der N-VA sowie die Liberalen der MR weigern sich, mit der islamischen Partei TFA zusammenzuarbeiten.
Das hat gute Gründe, denn die TFA Partei von Fouad Ahidar vertritt völlig offen einen politischen Islam!
Bedeutet: Die TFA vertritt eine politisch-islamische Ideologie, die einen gefährlichen Gegenentwurf zum säkularen Rechtsstaat und zur Demokratie darstellt. Das Ziel der Herrschaftsideologie: eine Umgestaltung und Beeinflussung von Gesellschaft, Kultur, Staat und Politik – bis hin zu einem Staat auf Grundlage der Scharia.
Jetzt erreicht die berüchtigte Muslim-Partei bei den Kommunalwahlen in Belgiens Hauptstadt 10,8 Prozent – das sind 5 Sitze.
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13. Oktober: Islam-Parteichef Fouad Ahidar gibt seinen Wahlzettel für die Kommunalwahlen ab.
- Die TFA setzt sich gegen die Beschränkung der islamischen Verschleierungen Niqab und Burka ein. Sie kämpfen für die Verschleierung im öffentlichen Raum.
- Der liberale Abgeordnete Guy Vanhengel warnt, dass die TFA sich „stark auf die Scharia konzentriert“.
- Die Islam-Partei setzt sich auch für einen palästinensischen Staat im Nahen Osten ein.
- Fouad Ahidar etablierte sich zuvor als Politiker bei der Sozialistischen Partei SP.A. Von 2014 bis 2019 war er Vizepräsident des Brüsseler Parlaments.
- 2023 relativierte Fouad Ahidar die islamistischen Hamas-Attentate auf Israel vom 7. Oktober in einem Interview mit dem TV-Kanal Zinneke.tv. Er bezeichnete die Anschläge und Geiselnahmen als „kleine Antwort eines Teiles der Hamas gegen die Aktionen Israels“.
- Juden nannte er „Psychopathen“ und „Serienmörder“. Zur Selbstverteidigung Israels sagte Ahidar: „Ich denke, jeder, der bei Verstand ist, sieht, dass es sich um einen menschlichen Genozid handelt.“
- Auf einer Veranstaltung in diesem Jahr wurden Männer und Frauen im Publikum durch einen Vorhang voneinander separiert. Frauen durften nicht neben Männern sitzen.

Das Ergebnis der Kommunalwahlen 2024 in der Hauptstadt Brüssel.
14 Prozent in Anderlecht und Molenbeek
22 Prozent der Bevölkerung in der Region Brüssel-Hauptstadt, in der 1,2 Millionen Menschen leben, sind muslimisch. Der Islam ist mit 400.000 muslimischen Bürgern die zweitgrößte Religionsgemeinschaft Belgiens.
In der Region Anderlecht erreichte die islamische Partei erschreckende 14,1 Prozent und in Molenbeek 14,6 Prozent. Dort wird Team Fouad Ahidar das viertgrößte Team im Gemeinderat.
In Anderlecht sind 33 Prozent der Bevölkerung Ausländer ohne belgischen Pass. Ein großer Teil ist arabischstämmig. Die Gemeinde, die im Westen der Region Brüssel liegt, wurde im November 2015 Teil der schrecklichen Terrorentwicklung in Europa. Dort in den Siedlungen haben sich über Jahre islamistische Terrorzellen entwickelt – die dann für die Anschläge im Europaviertel und auf den Brüsseler Flughafen mitverantwortlich waren. Die Gemeinde ist mittlerweile bekannt für eine gescheiterte Integrationspolitik.

Molenbeek ist bekannt für seine hohe Zahl an muslimischen Zuwanderern. (Archivbild).
Und auch Molenbeek hat einen schlechten Ruf in Europa. Es gilt als Islamisten-Hochburg in Belgien. In dem berüchtigten Stadtteil wohnen bekannte islamistische Extremisten und Muslimbrüder. Dort baute der Islamist Faoud Belkacem seine terroristische Bewegung „Sahria4Belgium“ auf, dort wurden Kämpfer für den Islamischen Staat (IS) massenhaft rekrutiert und dort kamen die Waffen her, mit denen bei dem Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ Menschen brutal ermordet wurden.
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