„Afik wollte das Land beschützen“ – Israel weint um seine Kinder
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Israel weint um seine Kinder. Und die Familie Rozental um ihren Sohn Afik.
Afik Rozental, 20 Jahre alt, starb bei dem bestialischen Terror-Angriff der Hamas. Der Elite-Soldat war am Samstag in der Nähe des Kibbuz Nahal Oz im Süden des Landes und wurde, wie das ganze Land, von der Attacke überrascht. Er hatte als Soldat einen Eid geschworen, das Land zu verteidigen – und starb wie so viele, die sich an diesem Tag nicht wehren konnten.
Am Samstag um 13 Uhr hatte seine Familie die traurige Gewissheit: Afik ist tot. „Afik ist nicht nur ein Name, sondern auch ein Vermächtnis – ein Vermächtnis der Verbundenheit, der Vermittlung, des Beitrags und der Liebe zum Land. Es gibt keinen größeren Stolz, als ihn unter der israelischen Flagge zu sehen“, sagt sein Vater Amir Rozental bei der Beerdigung.
NIUS war bei der Beerdigung vor Ort – hier sehen Sie Eindrücke:
Hunderte Menschen sind gekommen, um sich von Afik zu verabschieden. Der Friedhof in der kleinen Gemeinde Kfar Menachem im Süden des Landes ist voller Menschen und voller Fassungslosigkeit. Freunde und Mitschüler weinen, die Mutter ringt um Fassung, die Schwestern müssen von Freunden gestützt werden – sie können in diesem Moment nicht alleine stehen. Afiks Leiche wird eingehüllt in die Israel-Flagge in die Erde gelassen.
„Afik wollte immer einen Beitrag für sein Land leisten“, erzählt seine ältere Schwester Shaf. Er sei motiviert gewesen, absolvierte eine Ausbildung bei den Fallschirmjägern, ließ sich zum Kampf-Sanitäter ausbilden. Schließlich ging er zur Maglan, einer Eliteeinheit der IDF, die verborgen agiert. Als Terroristen der Hamas am 6. Oktober das Land angriffen, soll er versucht haben, anderen zu helfen, bevor er erschossen wurde. „Er war dort, wo er sein wollte, er wollte das Land beschützen“, sagt seine Schwester.

Gefallen am 7. Oktober, zu Grabe getragen von seinen Kameraden: Afik Rozental
Eine enge Freundin der Familie sagt zu NIUS: „Afik war stets lebensfroh, ein positiver Mensch. Und er hatte mit 20 Jahren sein ganzes Leben vor sich.“ Sein Leben, seine Träume, seine Wünsche – mit 20 Jahren abrupt vorbei.
Die wichtigsten Worte an diesem Nachmittag findet aber vielleicht sein Vater Amir. Man sei voller Schmerz und Stolz, aber gleichzeitig zusammengerückt. „Wir müssen uns verteidigen und gegen die Feinde im Landesinneren und im Ausland zusammenstehen.“
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Jan A. Karon
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