„Allahu Akbar“-Rufe: Tschetschene tötet Lehrer in Nordfrankreich
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Ein Tschetschene hat am Freitag in der nordfranzösischen Stadt Arras einen Lehrer getötet und mehrere Personen durch einen Messerangriff verletzt.
„Am Gambetta-Gymnasium in Arras kam es zu einem Polizeieinsatz. Der Täter wurde von der Polizei festgenommen“, bestätigte der französische Innenminister Gérald Darmanin auf X. Medienberichten zufolge soll der Täter „Allahu Akbar“ gerufen haben. In den sozialen Netzwerken kursiert zudem ein Amateurvideo, das den Angriff zeigen soll. Dabei geht der Angreifer mit einem Messer auf mehrere Personen im Hof der Schule los.
Der Anschlag ereignete sich am Freitagmorgen gegen 11 Uhr in einem Gymnasium in Arras im Nordosten Frankreichs. Die Schüler des Lycée Gambetta-Carnot d'Arras blieben während der laufenden Polizeiaktion vom Unterricht ausgeschlossen. Andere Schulen in der Stadt nahe der belgischen Grenze wurden abgeriegelt.
Auch der Bruder des Verdächtigen soll festgenommen worden sein, berichtet Le Figaro. Laut dem Bericht stammen beide Männer aus Tschetschenien. Bei den Verletzten handelt sich um einen weiteren Lehrer und einen Sicherheitsbeamten, auf den ebenfalls mehrfach eingestochen wurde und der in Lebensgefahr schwebt.
Der Täter war den französischen Sicherheitsbehörden als islamistischer Gefährder bekannt. Präsident Emmanuel Macron will nun unverzüglich nach Arras reisen.
Bereits vor drei Jahren hatte ein 18-jähriger Tschetschene den französischen Lehrer Samuel Paty auf offener Straße enthauptet. Polizisten erschossen den bewaffneten Täter bei dem Versuch, ihn festzunehmen.
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