Argentinischer Präsident Milei warnt vor Sozialismus: „Wir müssen jeden Tag einen Kulturkampf führen!“
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Argentinien hat gewählt. Der neue Präsident Javier Milei kündigt eine neue libertäre Politik an.
Milei stellt die Freiheit des Einzelnen und des Marktes über alles – selbstverständlich hasst er daher jegliche Auswüchse des Sozialismus. Im Gespräch mit der US-TV-Ikone Tucker Carlson spricht er Klartext über den roten Kollektivismus:
Über die Ideale der Freiheit
Javier Milei sagt dem Sozialismus mit den folgenden Worten den Kampf an:
„Nehmt niemals die Ideale des Sozialismus an! Lasst euch niemals von dem Sirenengesang der sozialen Gerechtigkeit verführen. Lasst euch nicht von dem schrecklichen Konzept verführen, dass dort, wo ein Bedürfnis ist, auch ein Recht ist. Aber das geschieht nicht von selbst. Wir müssen vorbereitet sein, wir müssen jeden Tag einen Kulturkampf führen, und wir müssen vorsichtig sein, denn sie haben kein Problem damit, in den Staat einzudringen und die Techniken von Gramsci anzuwenden: Die Künstler zu verführen, die Kultur zu verführen, die Medien zu verführen oder sich in die Bildungsinhalte einzumischen.
Man muss sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, ihre Finanzierung zu kappen und sie zu einem fairen Kampf zu zwingen. Gleichzeitig müssen wir das Bewusstsein im Wirtschaftssektor schärfen, dass die Massen notwendig sind ... Milton Friedman pflegte zu sagen, dass die soziale Rolle des Unternehmers darin besteht, Geld zu verdienen. Aber das ist nicht genug – ein Teil seiner Arbeit muss auch darin bestehen, in diejenigen zu investieren, die die Ideale der Freiheit verteidigen, damit die Sozialisten nicht weiter voranschreiten können. Und wenn sie das nicht tun, werden sie in den Staat eindringen und den Staat benutzen, um eine langfristige Agenda durchzusetzen, die alles zerstört, was sie berührt. Deshalb brauchen wir die Verpflichtung aller, die Wohlstand schaffen, gegen den Sozialismus zu kämpfen, gegen den Etatismus zu kämpfen und zu verstehen, dass, wenn sie es nicht tun, die Sozialisten weitermachen werden.
... Da sie versuchen, von anderen zu leben, ohne zu arbeiten, sind sie in ihrem Streben unermüdlich. Ihr Leitmotiv im Leben ist es, von anderen zu leben. Deshalb geben sie diesen Mechanismus, die Kontrolle über den Reichtum, das Geld oder das Einkommen anderer Menschen zu erlangen, niemals auf. Deshalb muss dieser Kampf unermüdlich geführt werden. Wir können uns keinen Tag ausruhen, denn wenn wir schlafen, schleicht sich der Sozialismus ein.“
Der italienische Marxist Antonio Gramsci sah Medien, Bildungssysteme und andere kulturelle Institutionen als Werkzeuge, durch die die herrschende Klasse ihre Ideologien verbreitet. Durch diese Kanäle würden die Werte und Überzeugungen der herrschenden Klasse in die breitere Gesellschaft eingeführt und normalisiert.

Milei und seine Freundin Fatima Florez
Dagegen sehen viele Antikommunisten eine linke Tendenz der Medien und Bildungsinstitutionen, durch die Ideen von Umverteilung und Hass auf die westliche Zivilisation normalisiert wird.
Mileis tief verankerte Ablehnung des Sozialismus wird immer wieder deutlich, in einem TV-Auftritt bezeichnete er Kollektivisten als Parasiten und warnte sie davor, dass ihnen keinen Millimeter Platz geben werde.

Milei plant den Abbau unnötiger und teurer Ministerien.
Seine klare Kante gegen linke Politik macht ihn zur Zielscheibe der linken Medien – der eigentlich libertäre Präsident wird von vielen Medienhäusern als „Rechtsextremist“ bezeichnet.
Was Liberalismus, eine reduzierte Staatsbürokratie, Befürwortung der Homoehe und eine diplomatische Absage an totalitäre Systeme wie China, Kuba oder Venezuela mit „Rechts“ zu tun haben, bleibt offen.
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