Asow-Brigade: US-Militär hebt Waffenverbot auf
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Die USA erlauben der ukrainischen Asow-Brigade nun den Einsatz amerikanischer Waffen im Kampf gegen die russische Invasion, berichtet die Washington Post.
„Nach eingehender Prüfung hat die 12. Asow-Brigade der ukrainischen Spezialeinheiten die vom US-Außenministerium durchgeführte Leahy-Überprüfung bestanden“ heißt es in einer Erklärung des Ministeriums.
Die „Leahy-Gesetze“ verbieten den USA, ausländischen Einheiten, die im Verdacht stehen, Menschenrechtsverletzungen begangen zu haben, Militärhilfe zu leisten. Nach eingehender Prüfung wurde der Asow-Brigade nun grünes Licht gegeben.

Die Leahy-Gesetze sind nach dem US-Senator Patrick Leahy benannt (Mitte) – hier zu sehen mit dem US-Präsidenten Joe Biden (rechts)
„Asow wird noch schlagkräftiger, professioneller und gefährlicher“
„Dies ist das Ergebnis einer langen und harten Arbeit, die die Asow-Soldaten systematisch geleistet haben, um den erfolgreichen Ergebnissen der russischen Propaganda entgegenzuwirken“, heißt es im Telegram-Kanal der Brigade. „Dies ist eine neue Seite in der Geschichte unserer Einheit. Asow wird noch schlagkräftiger, professioneller und gefährlicher für die Besatzer“, heißt es weiter.
Asow, Teil der ukrainischen Nationalgarde, wurde durch die Verteidigung des Stahlwerks Asowstal in Mariupol in den ersten drei Kriegsmonaten zum Symbol des ukrainischen Widerstands.
Immer wieder wird der Brigade eine Nähe zum rechten Spektrum nachgesagt, auch Neonazis sollen sich in ihren Reihen befinden. Andererseits gibt es in der Brigade auch jüdische Kampfgruppen und einen massiven Zufluss Freiwilliger nach dem Beginn der russischen Invasion.
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