Bluttat im spanischen Toledo: Maskierter Angreifer ersticht 11-Jährigen auf dem Fußballplatz
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In der spanischen Stadt Mocejón, in der Provinz Toledo, hat sich am Sonntag eine tragische Bluttat ereignet. Ein 11-jähriger Junge namens Mateo wurde auf einem Fußballplatz von einem maskierten jungen Angreifer mit einem scharfen Gegenstand erstochen. Darüber berichtet unter anderem die spanische Tageszeitung El País.
Das Opfer spielte zu dem Zeitpunkt mit anderen Kindern auf dem Fußballplatz Angel Tardío, der sich am Stadtrand in der Nähe von zahlreichen Einfamilienhäusern und dem städtischen Schwimmbad befindet. Der Angreifer, nach ersten Erkenntnissen ein Jugendlicher im Alter zwischen 16 und 17 Jahren, betrat das Gelände maskiert und stach mehrfach auf den Jungen ein. Nach der Tat floh er vom Tatort. Die Guardia Civil, die spanische Polizei, hat ein umfangreiches Fahndungsaufgebot gestartet, um den Täter zu finden, der laut Angaben der Polizei in einem grauen Ford Mondeo geflüchtet ist.
Mateo war in der kleinen Gemeinde Mocejón, die etwa 5.000 Einwohner zählt, wohlbekannt. Seine Familie betreibt eine der beliebtesten Bäckereien des Ortes. Nach Bekanntwerden der tragischen Nachricht brachen Mateos Angehörige vor dem Sportzentrum in Tränen aus. Der Stadtrat von Mocejón hat daraufhin drei Tage offizielle Trauer ausgerufen und für den Abend eine Gedenkveranstaltung angekündigt.
Schweigeminute am Rathaus geplant
Emiliano García-Page, der Präsident von Castilla-La Mancha, zeigte sich „erschüttert“ über das Geschehen und sprach der Familie des verstorbenen Jungen sein Beileid aus. Auch die Bürgermeisterin der Stadt, Conchu Cedillo, äußerte sich betroffen: „Wir sind erschüttert über diesen Vorfall und möchten vor allem der Familie und den Freunden des Jungen unsere Unterstützung aussprechen.“
Für den Abend hat die Bürgermeisterin eine Schweigeminute vor dem Rathaus um 19:30 Uhr einberufen, um der Trauer über den Verlust des jungen Mateo Ausdruck zu verleihen. Die Ermittlungen laufen derweil weiter, um den flüchtigen Täter so schnell wie möglich zur Rechenschaft zu ziehen.
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