Britische Sicherheitsbehörden schlagen Alarm wegen Nazi-Verherrlichung muslimischer Jugendlicher
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In Großbritannien werden muslimische Teenager durch Nazi-Propaganda radikalisiert, die den Holocaust des NS-Regimes verherrlicht und behauptet, Hitler sei ein Bewunderer des Islam. Das geht aus einer Recherche der Daily Mail hervor, die am Wochenende publiziert wurde. Demnach seien dutzende muslimische Schüler in das Präventionsprogramm der Regierung beordert worden, nachdem sie Nazi-Videos und Memes angesehen haben. Bislang wurden nur weiße, britische Jugendliche wegen solcher Materialien gemeldet und dem Präventionsprogramm zugeführt.
Jetzt werden jedoch muslimische Jugendliche wegen desselben Propagandamaterials und ähnlicher Ansichten über die Nazis in das Programm aufgenommen. Besonders seit dem Terror der Hamas vom 7. Oktober und dem anschließenden Gaza-Krieg seien Radikalisierungstendenzen festgestellt worden. Sicherheitsbehörden befürchten, dass muslimische Jugendliche riskieren, radikalisiert zu werden und extremistische Gewalt gegen jüdische Ziele in Großbritannien auszuüben. Allein in London seien Dutzende muslimischer Teenager an das Präventionsprogramm gemeldet worden.
Hitler-Verehrung wegen Massenmord und seiner angeblichen Bewunderung für den Islam
Einige der von den Teenagern geteilten Memes zeigen ein Foto des Nazi-Diktators mit dem Titel „Hitler der Große“. In anderen wird ihm ein Zitat zugeschrieben, in dem er sagt: „Die einzige Religion, die ich bewundere, ist die Religion des Islam.“ In wiederum anderen Fällen wird Hitlers angebliche Verehrung für den Propheten Mohammed gelobt. Und ein Meme sagt, Hitler hätte recht – und habe Juden nur am Leben gelassen, damit die Nachwelt erfährt, warum er sie in Massen töten ließ.

„Hitler der Große“: Solche Memes beunruhigen britische Sicherheitsbehörden. (Quelle: Daily Mail)
Bisher waren Behörden für solche radikalen Memes nur bei rechtsextremen Jugendlichen sensibilisiert. „Diese Kinder werden von Lehrern entdeckt, die Nazi-Materialien auf ihren Smartphones ansehen. Aber die Lehrer sind verwirrt – sie erkennen nicht, dass Islamisten manchmal der Meinung von Neonazis zustimmen“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.
Angst vor Anschlägen auf jüdische Einrichtungen
Die Fälle befeuern Sorgen, dass muslimische Jugendliche sich radikalisieren und Terrorangriffe gegen jüdische Einrichtungen verüben können. Bisher habe es einen Terrorangriff als Reaktion auf das Hamas-Massaker vom 7. Oktober gegeben, als ein 45-Jähriger einen 70-jährigen Juden erstach. Der Täter, Ahmed A., wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Er sagte, die Tat sei als „Rache für Gaza“ zu verstehen. Ein weiterer Fall, bei dem muslimische Jugendliche Terrorangriffe gegen jüdische Ziele in Manchester geplant haben sollen, ist aktuell Gegenstand von Ermittlungen.

Der 45-jährige Ahmad A. wurde dafür verurteilt, einen 70-jährigen Juden erstochen zu haben.
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