Die anstehende Rafah-Offensive: Humanitäre Vorbereitungen und Kritik
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Israel hat die ursprünglich geplante Vorgehensweise für eine großangelegte Bodenoffensive auf Rafah im Gazastreifen geändert und wird sie nun schrittweise durchführen, um zivile Opfer zu minimieren.
Dieser Strategiewechsel erfolgte unter dem Druck der USA und anderer Länder, angesichts der großen Anzahl von Binnenflüchtlingen, die sich in Rafah aufhalten. Premierminister Benjamin Netanjahu betonte kürzlich, dass weitere militärische Maßnahmen gegen die Hamas unmittelbar bevorstehen. Die geänderte Vorgehensweise sieht vor, Stadtteile vor Angriffen zu evakuieren und die Militäraktionen präziser zu gestalten als bisherige Einsätze. Zudem plant Israel eine enge Koordination mit ägyptischen Beamten, um die Sicherheit an der Grenze zu gewährleisten. Trotz der Änderungen im Angriffsplan steht Ägypten einer Offensive in Rafah kritisch gegenüber und warnt vor den schweren humanitären Folgen.

In Rafah bereiten sich Zivilisten und Terroristen auf die israelische Offensive vor.
Israel bereitet Hilfe für die Palästinenser vor
Die Militäroperation in Rafah soll mit einer mehrwöchigen Evakuierung der Zivilbevölkerung beginnen. Diese Operation, deren Ziel es ist, die Kampffähigkeiten der als Terrororganisation eingestuften Hamas zu zerstören und die Sicherheit für entführte Geiseln zu erhöhen, wird als notwendig erachtet, um ein Wiedererstarken der Hamas nach dem Krieg zu verhindern. Die israelische Regierung rechnet mit einer vier- bis fünfwöchigen Evakuierungsphase, gefolgt von einer sechswöchigen offensiven Militäraktion.
Die israelischen Vorbereitungen für die Operation in Rafah umfassen die Einrichtung von 10 Feldlazaretten und großen Zeltstädten für die Palästinenser, berichtet N12News.
Sigrid Kaag, die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Gazastreifen, hat vor den gravierenden Folgen eines möglichen israelischen Angriffs auf Rafah gewarnt. In ihrer Ansprache vor dem UN-Sicherheitsrat betonte sie, dass eine solche Militäroperation die bereits desolate humanitäre Situation verschärfen und die Leiden der vertriebenen Menschen weiter vergrößern würde.
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