Eklat in US-Fitnesscenter: Schwarze Lesbe kämpft gegen Transfrau in Frauen-Umkleidekabine
Ein Beitrag von
Der schwarzen US-Lesbe und Sängerin Tish Hyman wurde die Fitnessstudio-Mitgliedschaft entzogen, weil sie einen Mann, der seit kurzem als Transfrau lebt, nicht in der Frauen-Umkleidekabine dulden wollte. Jetzt kommen neue Einzelheiten ans Licht: Der Mann ist ein Straftäter, der wegen Gewalt an seiner Ex-Frau und Drogenhandels verurteilt wurde.
Es sind Videos, die in den US-Netzwerken viral gingen: Die afroamerikanische Sängerin Tish Hyman regt sich in einem Fitnessstudio in Hollywood lautstark über einen Mann auf, der seit kurzem als Transfrau lebt, und die Frauen-Umkleidekabine benutzt. „Halte dich aus den Umkleideräumen der Frauen fern! Wir wollen das nicht. Dafür muss ihm seine Mitgliedschaft im Fitnessstudio entzogen werden!“, schimpft die 42-jährige Lesbe in einem der Videos.
Sie fährt fort: „Ich bin eine Frau und habe jedes Recht, keinen Mann im Umkleideraum zu wollen, wenn ich nackt bin! Da sind nackte Mädchen drin!“ Doch keine Chance: Der Mann geht, ohne mit der Wimper zu zucken, in die Frauen-Umkleidekabine.
Wegen Empörung: Mitgliedschaft entzogen
In einem ihrer Instagram-Posts behauptet Hyman, dass sie und andere Frauen im Fitnessstudio mehrere „schriftliche Beschwerden über diesen Mann eingereicht haben, weil er in unseren Umkleideraum für Frauen gekommen ist und uns belästigt hat“.
Ein weiteres Video, das von Passanten aufgenommen wurde, zeigt, wie Hyman, kurz bevor sie aus „Gold’s Gym“ geworfen wird, den Mitarbeitern die Leviten liest: „Männer! Erwachsene Männer mit großen Schwänzen in der Umkleidekabine der Frauen! Und deshalb werde ich rausgeworfen. Ich möchte sicherstellen, dass die Mädchen das wissen!“. Daraufhin wurde der Grammy-nominierten Sängerin die Mitgliedschaft des Fitnesscenters entzogen.
Verurteilt wegen häuslicher Gewalt und Drogenhandel
Jetzt wurden schockierende Details des Mannes bekannt, der sich als Frau ausgibt: Der 32-jährige Grant Freeman wurde 2022 zu einem Jahr Haft in einem Gefängnis in Ohio verurteilt, nachdem er sich schuldig bekannt hatte, seine damalige Frau brutal geschlagen und den Kiefer gebrochen zu haben, berichtet die US-Zeitung New York Post, die sich auf Gerichtsunterlagen bezieht.
Darüber hinaus hat Freeman ein langes Vorstrafenregister, darunter eine frühere Anklage wegen häuslicher Gewalt sowie Verurteilungen wegen Drogenhandels und Widerstand gegen die Festnahme, allesamt in Ohio.
Transfrau nahm Vornamen der Ex-Frau an
Ein skurriles Detail: Freeman nahm Anfang des Jahres den Vornamen seines Opfers und seiner Ex-Frau Alexis an, nachdem er beschlossen hatte, fortan als Frau zu leben. Kalifornien hat seit 2018 ein Selbstbestimmungsgesetz. Daher ließ Freeman sein Geschlecht und seinen Namen amtlich ändern. Freeman heißt nun offiziell Alexis Black, wie er gegenüber dem Klatschblatt TMZ sagt.
Freeman verteidigte die Nutzung der Frauenumkleidekabine – mit dem Argument, er würde sich benachteiligt fühlen, wenn er eine Kabine für Männer oder Transgender-Personen benutzen müsste.

Grant Freeman nahm den Namen seiner Ex-Frau an, nennt sich jetzt Alexis Black.
„Heterosexuelle Frauen sehen gerne Schwänze in der Umkleidekabine“
Die Sängerin Hyman sagte auf Instagram, sie habe vor zwei Jahren mit dem Training im „Gold’s Gym“ begonnen und habe das Fitnessstudio und die Gemeinschaft der Frauen, die dort trainierten, geliebt. Sie erzählte, ihr Konflikt mit Freeman – jetzt Black – habe begonnen, als sie ihn gebeten hatte, den Umkleideraum für Frauen zu verlassen, da sie sich beim Ausziehen von ihm bedroht fühlte. Freeman, der gerade eine Transition vollzieht, aber noch männliche Genitalien hat, soll Hyman daraufhin als „Schlampe“ bezeichnet haben.
An einem anderen Tag soll Freeman im Fitnessstudio zu Hyman gesagt haben: „Heterosexuelle Frauen sehen gerne Schwänze in der Umkleidekabine. Wenn überhaupt, dann schauen sie mich mehr an als dich.“ Die Sängerin kommentiert: „Ich konnte das nicht glauben – keine Frau würde jemals so etwas sagen.“
Kalifornisches Gesetz: Niemandem darf wegen seines Geschlechts Zugang verwehrt werden
Hyman fügte hinzu, dass das Fitnessstudio nichts unternommen habe, um Freemans Verhalten zu unterbinden. Die Mitarbeiter des Fitnessstudios behaupteten, sie seien gesetzlich verpflichtet, dem Mann, der sich als Frau ausgibt, die Nutzung des Frauenumkleideraums zu gestatten.
Laut kalifornischem Gesetz dürften Unternehmen niemandem „vollständige und gleiche Unterkünfte, Vorteile, Einrichtungen, Privilegien oder Dienstleistungen“ aufgrund seines Geschlechts, seiner Geschlechtsidentität oder seines Geschlechtsausdrucks verweigern.
Hyman sagte, sie habe daraufhin versucht, Freemans Verhalten publik zu machen, um so vielen Frauen im Fitnessstudio wie möglich von der Situation zu erzählen.
Freeman bestreitet Vorwürfe
Freeman bestritt am Mittwoch gegenüber TMZ jegliches Fehlverhalten und behauptete, er sei immer zumindest mit einem Handtuch bekleidet gewesen. Hyman habe ihm gegenüber aggressives Verhalten an den Tag gelegt. Er habe die Sängerin darüber informiert, dass er seit Februar Hormone nehme und in dem Fitnessstudio unter seinem weiblichen Namen Alexis Black angemeldet sei.
Hyman in sozialen Medien als „TERF“ beschimpft
In ihren Instagram-Storys beklagte Hyman den Verlust ihrer Mitgliedschaft im Fitnessstudio und berichtete ausführlich über die Online-Belästigungen, denen sie seitdem ausgesetzt ist und bei denen sie von Leuten als „TERF“ (zu Deutsch: „Trans-ausschließende, radikale Feministin“) beschimpft wird.
„Ich bin gerade so traurig, weil ich das Gefühl habe, dafür bestraft zu werden, dass ich meine Meinung gesagt habe. Ich habe das Gefühl, dafür bestraft zu werden, dass ich mich nicht vor Männern in der Toilette ausziehen möchte“, sagte sie. „Ich habe das Gefühl, angegriffen zu werden, weil ich das nicht tun möchte.“
Hyman hat eine Botschaft, die sie in einem Interview mit Fox News verkündet: „Sicherheit von Frauen zu fordern ist keine Transphobie.“
Mehr NIUS:
Deutschland fällt bei Wahl in UN-Sicherheitsrat durch
Neue Eskalation: USA und Iran greifen sich in Golfregion an
„I can't breathe“: Bodycam-Video zeigt die grausamen letzten Minuten von Henry Nowak
Iran setzt Gespräche mit den USA aus: Mullahs planen Komplett-Blockade der Straße von Hormus
Jill Biden spricht über den kognitiven Abbau ihres Ehemanns: „Er war derselbe – die Essenz desselben Joe Biden“
Paris: Ausschreitungen und Vandalismus nach Champions-League-Finale
Deal zwischen USA und Iran rückt näher
Antisemitismus: „Roma Pride“ schließt jüdische LGBTQ-Gruppen aus
Mehr NIUS:
Iran setzt Gespräche mit den USA aus: Mullahs planen Komplett-Blockade der Straße von Hormus
Jill Biden spricht über den kognitiven Abbau ihres Ehemanns: „Er war derselbe – die Essenz desselben Joe Biden“
Paris: Ausschreitungen und Vandalismus nach Champions-League-Finale
Deal zwischen USA und Iran rückt näher
Antisemitismus: „Roma Pride“ schließt jüdische LGBTQ-Gruppen aus
Rahmenabkommen für Waffenruhe: USA und Iran offenbar vor Einigung
Drei Verletzte in Winterthur: Messerangreifer soll Islamist sein
Eskalation trotz Waffenruhe: Iran greift US-Stützpunkt an
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare